ÜberLebenReden. Die Kontroversen der Geisteswissenschaft mit der Gesellschaft
ÜberLebenReden. Die Kontroversen der Geisteswissenschaft mit der Gesellschaft
| Was | |
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| Wann | 27.01.2012 17:00 Uhr bis 29.01.2012 20:00 Uhr |
| Wo | Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Gorki Studio Berlin, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin |
| Name | Andreas Willisch (Projektkoordinator) / Thünen-Institut e.V. |
| Kontakt-E-Mail | vorstand@thuenen-institut.de |
| Kontakt-Telefon | 039931 - 54726 |
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ÜberLebenReden. Die Kontroversen der Geisteswissenschaft mit der Gesellschaft
Maxim Gorki Theater, 27. - 29. Januar 2012
Wir leben in Umbruchzeiten. Unsere Gesellschaften verändern sich in einem rasanten Tempo. Die Menschen sind in Bewegung, Unternehmen werden geschlossen und andernorts wieder eröffnet, ehe sie auch von da wieder weiterwandern. Wir können überall gleichzeitig sein, ohne irgendwo wirklich anzukommen. Nur unsere Siedlungen, unsere Städte und Dörfer, bleiben am alten Fleck.
Wittenberge zwischen Hamburg und Berlin ist so eine Stadt: einst eine stolze Industriestadt, heute auf dem Weg zu einem beschaulichen Örtchen für Radtouristen und Operettenliebhaber. Über den Umbruch dieser Stadt ist viel geschrieben worden: Theaterstücke, Reportagen, Essays und akademische Texte. Von den Veränderungen in dieser Stadt gibt es zahllose Bilder, die die Härte des Niedergangs und die Mühen des Neuanfangs dokumentieren.
Eine Stadt ist zu einem öffentlichen Thema geworden. Wer schreibt daran mit? Was kann die Stadt selbst, was kann Theater, was kann Wissenschaft über diesen Umbruch erzählen? Welches sind die Bilder des Wandels? Wer spricht mit welchen Interessen für welche Öffentlichkeit? Wie kann eine Stadt sich behaupten, die viel verloren hat, aber um die Zukunft ringt?
In einem abschließenden Forum mit Autoren, Wissenschaftlern, Theaterleuten, Journalisten und Politikern, für die das Wittenberge-Projekt zum Thema geworden ist, soll dieser Diskurs über den Umbruch einer Stadt aufgearbeitet werden. Welche Rolle kann eine künstlerisch-wissenschaftliche Intervention in Zeiten des Überlebens spielen? Worüber ist zu viel geredet und geschrieben worden? Was fehlt?
Programm:
Freitag
27.01.2012
17.00 Uhr
Eröffnung der Fotoausstellung "Bilder einer Ausstellung?" Bilder der Stadt Wittenberge und des Wittenberge-Projekts
Einführung:
Prof. Heinz Bude (Hamburger Institut für Sozialforschung / Universität Kassel)
17.30 Uhr bis 19.00 Uhr
Die Kontroversen der Geisteswissenschaft mit der Gesellschaft
Podiumsdiskussion Prof. Wolfgang Schröder (Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen und Familie des Landes Brandenburg)
Dr. Angelika Willms-Herget (Referatsleiterin für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften im Bundesministerium für Bildung und Forschung)
Armin Petras (Intendant des Maxim Gorki Theaters)
Prof. Heinz Bude (Hamburger Institut für Sozialwissenschaften / Universität Kassel, Projektleiter „Über Leben im Umbruch“)
Moderation:
Dirk Pilz (Berliner Zeitung)
19.30 Uhr bis 23.00 Uhr
heaven (zu tristan) – Fritz Kater
Mit: Anika Baumann, Susanne Böwe, Fritzi Haberlandt, Yvon Jansen, Ronald Kukulies, Peter Kurth, Max Simonischek. Regie: Armin Petras, Bühne und Kostüme: Patricia Talacko / Bernd Schneider, Musik: Ingo Günther, Video: Niklas Ritter
Sonnabend
28.01.2012
11.00 Uhr bis 12.00 Uhr
Was zu sagen ist. Methoden einer öffentlichen Sozialwissenschaft
Podiumsdiskussion
Harald Welzer (Stiftung Futur 2, Kulturwissenschaftliches Institut Essen) angefragt
Dr. Peter Bartelheimer (Soziologisches Forschungsinstitut an der Universität Göttingen)
Prof. Klaus Dörre (Friedrich-Schiller-Universität Jena)
Dr. Michael Thomas (Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien)
Moderation: Prof. Heinz Bude
12.30 Uhr bis 13.30 Uhr
Geisteswissenschaft: Quelle oder Störenfried? Bücher / Presse / Bilder
Podiumsdiskussion
Hanno Taufenbach (Der Prignitzer) angefragt
Christhard Läpple (ZDF, Aspekte)
Christoph Links (Ch. Links-Verlag)
Stephan Lebert (Die Zeit)
Moderation: Andreas Willisch (Thünen Institut)
14.30 Uhr bis 15.30 Uhr
In die Prignitz und zurück. Theater
Podiumsdiskussion
Kerstin Süske (Theaterpädagogin und Regisseurin)
Christina Runge (Freie Dramaturgin und Produzentin - „Ihre Veränderungsschneiderei“)
Dominic Friedel (Maxim Gorki Theater Berlin, Regisseur "Die Überflüssigen")
Moderation: Christine Wahl (Theaterkritikerin)
16.00 Uhr bis 17.00 Uhr
„Erzähl mir Deine Stadt“ Podiumsdiskussion
Reinhard Worch (Pfarrer i.R., Wittenberge) angefragt
Philipp Löhle (Autor „Die Überflüssigen“)
Moderation: Jan Sternberg (Märkische Allgemeine)
19.30 Uhr bis 23.00 Uhr
we are blood – Fritz Kater
Mit: Hilke Altefrohne, Julischka Eichel, Matti Krause, Christian Kuchenbuch, Peter Kurth, Carlo Ljubek, Max Simonischek, Regine Zimmermann. Regie: Armin Petras, Bühne und Kostüme: Susanne Schuboth, Choreographie: Berit Jentzsch, Dramaturgie: Andrea Koschwitz
Im Anschluss:
Abschlussparty mit DJ
Sonntag
29.01.2012
18.00 Uhr bis 20.00 Uhr
Gastspiel des Prignitz Jugendtheaters PERIPHERIE
we are blood (Auszüge) – Fritz Kater
Regie: Kerstin Süske
Wissenschaftliche Organisation →
Andreas Willisch (Projektkoordinator) / Thünen-Institut e.V.
Veranstaltungsorte:
Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin
Gorki Studio Berlin, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
Aufgrund des begrenzten Platzangebots bitten wir um Anmeldung bis zum 23. Januar 2012 im Thünen-Institut
Thünen-Institut e.V.
Dudel 1
17207 Bollewick
Telefon: 039931 - 54726
Fax: 039931 - 54727
E-Mail: vorstand(at)thuenen-institut.de
www.ueberlebenimumbruch.de
Als Konferenzteilnehmer haben Sie die Möglichkeit, für die Theateraufführungen im Maxim Gorki Theater ermäßigte Karten zum Preis von je 10,- Euro zu erwerben. Das Gastspiel des Prignitzer Jugendtheaters PERIPHERIE am 29.1.2012 im Gorki Studio kostet ermäßigt 7.- Euro. Bitte füllen Sie dafür den beigefügten Bogen aus und senden ihn per Fax an 039931-54727 oder mailen Sie uns Ihre Kartenwünsche bis zum 23. Januar 2012 an vorstand(at)thuenen-institut.de. Die Karten werden auf Ihren Namen an der Kasse des Maxim Gorki Theaters hinterlegt.
Abholung und Bezahlung der Karten bis spätestens 1h vor Vorstellungsbeginn an der Theaterkasse im Foyer des Maxim Gorki Theaters Berlin (Öffnungszeiten: Mo-Sa 12:00 – 18:30, Telefon: 030-20221-115). Informationen zu den Theateraufführungen unter www.gorki.de
Kartenreservierung für die Theateraufführungen im MAXIM GORKI THEATER BERLIN
Bitte geben Sie die Anzahl der gewünschten Karten (à 10,- bzw. 7,- Euro) pro Vorstellung an und bestellen Sie bis zum 23. Januar 2012. Bei verspäteter Rückmeldung können wir Ihre Reservierungswünsche nicht mehr berücksichtigen.
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Name, Vorname
Ich bitte um Kartenreservierung für die folgenden Theatervorstellungen im Rahmen des Abschlussforums ÜberLebenReden im MAXIM GORKI THEATER BERLIN:
HEAVEN (ZU TRISTAN) → Fritz Kater
Fr., 27. Januar, 19:30 Uhr
Bühne
___ Pers.
WE ARE BLOOD → Fritz Kater
Sa., 28. Januar, 19:30 Uhr
Bühne
___ Pers.
WE ARE BLOOD → Jugendtheater PERIPHERIE
So., 29. Januar, 18:00 Uhr
Studio
___ Pers.
Abholung und Bezahlung der Karten bis spätestens 1h vor Vorstellungsbeginn an der Theaterkasse im Foyer des Maxim Gorki Theaters Berlin (Öffnungszeiten: Mo-Sa 12:00 – 18:30, Telefon: 030-20221-115).
Maxim Gorki Theater Berlin, Am Festungsgraben 2, 10117 Berlin Gorki Studio Berlin, Hinter dem Gießhaus 2, 10117 Berlin
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Datum Unterschrift

