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Forschen am Institut für Europäische Ethnologie
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zuletzt geändert: 11.10.12 SI

Affektive Maskulinitäten. Künstlerische, lebensweltliche und politische Modi radikaler Kritik an Schnittstellen von Wahnsinn und Heterotopie

Das Forschungsprojekt beschäftigt sich mit losen Formationen radikaler Gesellschaftskritik, die sich in wechselnden Zusammensetzungen vor, während und nach dem Ersten Weltkrieg formierten. Drei Modi der Kritik sollen im Zentrum der Analyse stehen: politische Kritik, Zivilisationskritik in der Maske des ‚Anderen‘  und künstlerische Kritik oder Kritik am Kunstbetrieb ... mehr

 

Der globale Basar: Märkte als Orte ökonomischer und sozialer Inklusion (DFG)

Angesichts globaler Wirtschaftskrisen und neoliberaler Märkte stellt sich insbesondere für Migranten die Frage nach dem ökonomischen Überleben. Sie gründen Geschäfte, Unternehmen und Märkte und leisten auch auf diese Weise einen Beitrag zur Inkorporation in die Gastgesellschaft. Märkte, Basare und globale Handelszentren sind Orte, an denen sich Menschen unterschiedlicher ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft begegnen. Damit fokussiert die Forschung auf die Bedeutung von Märkten als soziale Räume und als Orte interkultureller Begegnungen in städtischen Kontexten... mehr

 

Vom Heimatfest zum Stadtevent: Volkskundliches Wissen, Festivalisierung und die „Wende“ urbaner Festkultur in den 1980er Jahren am Beispiel Berlins (DFG)

Das Projekt untersucht die Entstehung von Stadtfesten „neuen Typs“, die sich in den 1980er Jahren zu entwickeln begannen. Mit der Festivalisierung der Stadtkultur wurden hier erste „popkulturelle“ Formate und Inhalte entwickelt, die einen neuen Zusammenhang von Festkultur und Stadtkultur herstellen. Einerseits wurden dabei lokale und volkskulturelle Traditionen als legitimatorische Basis genutzt, die andererseits...mehr

 

Einleben - Interkulturelle Kompetenz voneinander lernen (BaMF), (EIF)   >>Projekt gegenwärtig unterbrochen<<

Das "Projekt Einleben" bringt Studierende aller Fakultäten und Akademiker aller Nationalitäten zusammen und spricht insbesondere Teilnehmer aus EU-Drittstaaten an. "Einleben" vermittelt interkulturelle Kompetenz im Rahmen von universitären Seminaren und Weiterbildungsangeboten und will die Anbindung der Teilnehmer an das akademische, urbane und kulturelle Leben der bisher eingerichteten Projektstandorte...mehr

 

Die Produktion von Chronizität im Alltag psychiatrischer Versorgung und Forschung in Berlin (DFG)

Das Projekt zielt in das Feld einer Sozialanthropologie des Medizinsystems. Aus dieser Perspektive bedürfen medizinische Indikationen und Klassifikationspraxen einer detaillierten empirischen und ethnographischen Beobachtung und kritischer Reflektion, um deren Wirkungen auf „Kranksein“ in Alltagswelten besser verstehen und in neuer Weise ...mehr

 

Jüdische Räume: Historische und symbolische Landschaften in Berlin und Budapest (DFG)

Seit 1989 wurden die ehemaligen Jüdischen Viertel europäischer Städte zu zentralen Inszenierungsräumen urbaner Geschichte und Kultur in Mittelosteuropa. Offenbar bilden sie ein ganz besonderes symbolisches Kapital im Kampf um mediale wie touristische Aufmerksamkeit. ...mehr

 

Volkskunde in der Metropole. Die Produktion kultureller Wissensformate und das volkskundliche Wissensmilieu in Berlin (1900-1945) (DFG)

Weil die Großstadt erst spät zu einem Forschungsfeld für Volkskundler/innen wurde, erscheint Berlin, dieses „Labor“ moderner und urbaner Kulturen zum Beginn des 20. Jahrhunderts, zunächst als ein atypischer Ort volkskundlicher Disziplinbildung. Gleichwohl bot Berlin als Bühne ... mehr

 

Biofuel as Social Fuel (BMBF)

An Biokraftstoffen scheiden sich die Meinungen: Auf der einen Seite werden sie als Technologie gehandelt, deren Vorteil es sei, gleich auf mehreren Feldern zu einer nachhaltigen Entwicklung beizutragen, etwa im Bereich der erneuerbaren Energien oder als Motor der ländlichen Entwicklung. Auf der anderen Seite wird diskutiert, inwieweit sich hinter diesen Hoffnungen doch nur eine fehlgeleitete Form von grünem Kapitalismus verbirgt ... mehr

 

Verwandtschaft als Repräsentation sozialer Ordnung und soziale Praxis: Wissen, verwandtschaftliche Performativität und rechtlich-ethische Regulation (DFG)

Das Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs 640 "Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel" untersucht aus ethnographischer Perspektive Verwandtschaft als zentrales Repräsentationselement sozialer Ordnungen in der Entwicklung europäischer Gesellschaften. Während der ersten Forschungsphase (2004-2008) wurden qualitative Fallstudien in Istanbul und Berlin sowie in transnationalen Räumen generiert, die die Herausbildung von Eltern-Kind-Beziehungen, Verwandtschaftsnetzwerken und Verwandtschaftlichkeit nach Inanspruchnahme assistierender Reproduktionstechnologien oder Adoption rekonstruieren... mehr 

 

Identitätspolitiken im Südkaukasus. Nationale Repräsentation, postsozialistische Gesellschaft und urbane Öffentlichkeit (DFG)

Untersucht werden in diesem Teilprojekt des Sonderforschungsbereich 640 "Repräsentationen sozialer Ordnungen im Wandel" ethnische und nationale Identitätspolitiken in Armenien, Aserbaidschan und Georgien – also in einer aktuellen Konflikt- und Krisenregion. In den drei Gesellschaften überlagern sich die Wirkungen globaler und geopolitischer Orientierungsprobleme mit Fragen postsozialistischer Gesellschafts- und nationaler Identitätspolitik auf unterschiedliche, jedoch immer wieder auf konflikthafte und dramatische Weise... mehr

 

 

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