Der globale Basar
Der globale Basar
Der globale Basar: Märkte als Orte ökonomischer und sozialer Inklusion
Förderzeitraum 2011 bis 2014
Förderinstitution Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)
Projektleitung Priv. doz. Dr. Gertrud Hüwelmeier (Projektleiterin)
Kooperationspartner: Max Planck Institute for the Study of Religious and Ethnic Diversity, Department of Socio-Cultural Diversity (http://www.mmg.mpg.de/)
Angesichts globaler Wirtschaftskrisen und neoliberaler Märkte stellt sich insbesondere für Migranten die Frage nach dem ökonomischen Überleben. Sie gründen Geschäfte, Unternehmen und Märkte und leisten auch auf diese Weise einen Beitrag zur Inkorporation in die Gastgesellschaft. Märkte, Basare und globale Handelszentren sind Orte, an denen sich Menschen unterschiedlicher ethnischer, nationaler und sozialer Herkunft begegnen. Damit fokussiert die Forschung auf die Bedeutung von Märkten als soziale Räume und als Orte interkultureller Begegnungen in städtischen Kontexten. Vorzugsweise in Metropolen entstehen mit den Märkten neue Formen des Kontaktes und des Austausches, die nicht auf ökonomische Beziehungen reduziert werden können, sondern soziale, kulturelle, politische und religiöse Aspekte einschließen. Basierend auf ethnographischer Feldforschung und teilnehmender Beobachtung untersucht das Projekt die ethnische, linguistische und sozio-kulturelle Diversität an unterschiedlichen Orten, in Basaren in Berlin, Warschau, Prag und Hanoi. Unter Berücksichtigung postsozialistischer und postkolonialer Ansätze spielen transnationale Netzwerke in dieser Studie eine herausragende Rolle.
Kontakt
Priv. doz. Dr. Gertrud Hüwelmeier (Projektleitung)
gertrud.huewelmeier@hu-berlin.de
Trinh Pham, Bich van Nguyen (studentische Mitarbeit)

