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Forschen am Institut für Europäische Ethnologie
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Ewa Bartold-Pieniazek

zuletzt geändert: 05.03.10 PB

Es gibt etwas von Landschaft und von Menschen, was man auch nach Jahren erbt... Auf der Suche nach der Bedeutung der nicht mehr existierenden Grenzen

 

Das Projekt untersucht das Dasein der bis 1939 existierenden polnisch-deutschen Staatsgrenze in der Wahrnehmung des Raumes von Einwohnern der ehemaligen Grenzgebiete, im Hinblick auf deren Bedeutung für die Entwicklung der räumlich bezogenen Identität.

Nach dem II. Weltkrieg wurden ostpreußische Ermland und Masuren ein Teil Polens. Es entsteht die Frage, ob das Bedürfnis nach Berücksichtigung der alten Grenzen und Bildung der neuen trotz starker Propagandapolitik immer noch bleibt; ob der Mensch die Räume, in denen wohnt, abgrenzen möchte.Die erste Etappe der Forschungsarbeit umfasst sowohl theoretische Studien über das Wesentliche der Grenze, als auch praktischer Teil – eine Forschungsreise an die ehemalige Grenze. (Sie soll bis Oktober 2007 durchgeführt werden)Unentbehrlich zur Bildung der kulturellen Überlieferung ist kommunikatives Gedächtnis - Gruppengedächtnis, dessen Grundlage biographische – individuelle Erinnerung bildet.Praktische Studien sollen eine Diskurs-Analyse umfassen (wie das Gruppengedächtnis gestaltet wurde). Forschungen der privaten Gedächtnisses und Erinnerung erfordern zwei praktische Studien:- Untersuchung der räumlich bezogenen Identität von Bewohnern der Grenzgebiete (qualitative Forschungen und die unterstützende quantitative Forschungen unter Schuljugendlichen der Städte an der ehemaligen Grenze);- Untersuchung der räumlich bezogenen Identität von aus den genannten Regionen stammenden Personen, die sich gleichzeitig zugunsten der Überlieferung von der Grenze einsetzen (narrative Interviews).(Die Etappe soll bis Oktober 2009 abgeschlossen werden.)

 

CV

Warschauer Universität
Neophilologische Fakultät – Institut für Germanistik
Magisterarbeit: Zichenauer Zeitung als Instrument der NS-Propaganda
Fakultät für Journalistik und Politikwissenschaften - Journalistik
Diplomarbeit: Specyfika niemieckiej reklamy prasowej (Spezifik der deutschen Pressewerbung)

Kontakt

ewa.bartold-pieniazek@rz.hu-berlin.de

 

 
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