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Und nach dem Studium?
CfP 20. JOE-Tagung "Jenseits der Transformation" 1. - 3. Juni 2012, Tutzing
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CfP 20. JOE-Tagung "Jenseits der Transformation" 1. - 3. Juni 2012, Tutzing

zuletzt geändert: 15.11.11 GW

Call for Papers & Panels

Die Organisatoren der JOE-Tagung und die Nachwuchswissenschaftler des Kompetenznetzes „Institutionen und
institutioneller Wandel im Postsozialismus“ (KomPost) laden ein zur:
20. Tagung Junger Osteuropaexperten (JOE), 1. – 3. Juni 2012, Tutzing
Jenseits der Transformation

Seit dem Zusammenbruch des Staatssozialismus in Ostmitteleuropa und der Sowjetunion sind zwei Jahrzehnte
vergangen. In Ländern mit scheinbar identischen Ausgangsbedingungen haben sich Dynamiken entfaltet, die zu
unterschiedlichen Entwicklungen in Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und Kultur führten. Anlässlich der zwanzigsten
JOE-Tagung soll eine Zwischenbilanz des postsozialistischen Wandels sowie seiner Beobachtung und Bewertung
vorgenommen werden. Dafür sind insbesondere Beiträge und Panels in folgenden Perspektiven aufgerufen:

· empirische Analysen (Fallstudien oder Vergleiche) einzelner Dimensionen und Probleme des Übergangs
vom Staatssozialismus zum Zustand eines (womöglich genauer zu bezeichnenden) „something else“:
Welche politischen, wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Entwicklungen haben
in den Ländern Osteuropas und Zentralasiens nach dem Abschluss des unmittelbaren Systemumbruchs
stattgefunden? Was sind ihre Ergebnisse? Wie können sie erklärt werden?
· empirische Analysen (Fallstudien oder Vergleiche) von Identitätsdiskursen und Erinnerungen an die Zeit
vor und nach dem Zusammenbruch des Staatssozialismus: Wie veränderten sich individuelle
Selbstbilder? Wie werden der Systembruch und die Zeit davor rückwirkend bewertet? Welchen
Stellenwert nehmen staatssozialistische Symbole und Alltagsbilder in den heutigen Gesellschaften und
ihrer Kultur ein?
· Analysen, welche die methodische oder theoretische Reflektion innerhalb der (und zwischen den)
Disziplinen zum Inhalt haben: Welchen Einfluss haben die Erfolge, Misserfolge und Überraschungen der
sogenannten Transformation auf die Theoriebildung gehabt? Welchen Beitrag können Theorien des
institutionellen Wandels leisten? Welche Bedeutung haben „historische“ und „kulturelle“ Faktoren für die
Erklärung von Ergebnissen des gesellschaftlichen Wandels? Lassen sich historische Erfahrungen
politischer und gesellschaftlicher Umbrüche in Ostmittel- und Osteuropa mit dem Zusammenbruch des
Staatssozialismus vergleichen? Auf welche Konzepte und Perspektiven wird in den einzelnen Disziplinen
zurückgegriffen, seitdem (und wenn) das „Transformationsparadigma“ als ausgeschöpft gilt?

Die Tagung richtet sich an Studierende, Doktoranden und jüngere Promovierte aller Disziplinen der Geistes- und
Kultur-, Rechts- Sozial- und Wirtschaftswissenschaften mit (sub)regionaler Kompetenz in Ostmittel- und
Südosteuropa bzw. Eurasien.

Die allgemeine Konferenzsprache ist Deutsch. Beiträge können jedoch auch auf Englisch eingereicht und
gehalten werden. Dies trifft auch auf ganze Panels zu.

Die Tagung bietet Gelegenheiten
· zur Diskussion in intensiver Arbeitsatmosphäre unter NachwuchswissenschaftlerInnen sowie mit
ausgewiesenen FachvertreterInnen
· zur Auseinandersetzung mit neuen theoretischen und empirischen Ansätzen zur postsozialistischen
Länderforschung
· zum multidisziplinären Dialog von Sozial-, Rechts-, Wirtschafts-, Geistes- und Kulturwissenschaften
Vorschläge für Einzelbeiträge Vorschläge für Panels
· Abstract von ca. 500 Wörtern mit Angaben zu
Fragestellung, Erkenntnisinteresse, theoretischem
Ansatz und Methode (zur Veröffentlichung im
Tagungsreader vorgesehen)
· Mitteilung über den Stand des Forschungsprojekts
und institutionelle Anbindung
· Zusammenfassung von ca. 200 Wörtern mit
Angaben zu Titel, Thema und Ziel des Panels
· Abstracts und Informationen zu den jeweiligen
Einzelbeiträgen (siehe linke Spalte)
· Ein Panel sollte aus ca. drei Vortragenden und
einem Moderator bestehen und mind. zwei
unterschiedliche Institutionen repräsentieren

Bewerbungen spätestens bis 15. Januar 2012 an joe-tagung@uni-bremen.de.
Auswahlentscheidungen werden Mitte Februar mitgeteilt.

WICHTIG: Bei Zusage muss bis 1.05.2012 ein deutsch- oder englischsprachiges Paper von mind. 10 Seiten
eingereicht werden.

Die Tagung wird von der Deutschen Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO), dem Kompetenznetzwerk
„Institutionen und institutioneller Wandel im Postsozialismus“ (KomPost) und der Forschungsstelle Osteuropa der
Universität Bremen (FSO) organisiert und findet in der Tutzinger Akademie für Politische Bildung statt. Kosten für
Unterkunft und Verpflegung werden von den Veranstaltern getragen.

Martin Brusis (KomPost), Ewa Dabrowska (KomPost), Regina Elsner (KomPost), Gabriele Freitag (DGO), Hans-Henning
Schröder (Freie Universität Berlin und SWP), André Schultz (KomPost)

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