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Studieren am Institut für Europäische Ethnologie
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Allgemeine Informationen

zuletzt geändert: 21.09.11 GW

Grundlegendes

  • Insgesamt stehen etwa 50 Studienplätze für Studierende der Europäischen Ethnologie an 33 Partneruniversitäten in 16 europäischen Staaten zur Verfügung.

  • Auslandsstudium im Wintersemester oder Sommersemester, möglich sind auch beide Semester. In vielen Fällen ist eine nachträgliche Verlängerung möglich, im Zweifelsfall aber ohne weitere Erasmus-Förderung durch die HU. Verlängerungen von Sommersemester auf Wintersemester sind nicht möglich! 

  • Ein Erasmus-Austauschsemester ist auch mit einem Leonardo-Praktikum davor oder danach kombinierbar.

Voraussetzungen

  • Voraussetzung für das Studium im Ausland sind bei Beginn mindestens zwei erfolgreich absolvierte Semester an der "Heimatuniversität". Nur sehr wenige Partneruniversitäten (zum Beispiel Amsterdam) fordern ein Minimum von drei oder vier Semestern. 

  • Sie sollten die Sprache Ihres Wunschlandes möglichst gut beherrschen. 

  • Für Großbritannien, Frankreich, Spanien und Portugal müssen Sie einen Sprachtest beim Sprachenzentrum der HU ablegen und Ihrer Bewerbung beilegen. Für „kleinere“ Sprachen benötigen Sie keinen Nachweis, sollten sich aber auf jeden Fall gut vorbereiten. Für einige Länder gibt es ein spezielles Intensivsprachkursangebot (EILC) kurz vor Beginn des Studiums.

Anrechnung von Studienleistungen

  • Grundsätzlich soll ein Auslandssemester für Ihr Studium an der HU nicht zum Nachteil sein, ganz im Gegenteil! Es gibt viele Möglichkeiten der Anerkennung Ihrer im Ausland erbrachten Studienleistungen. Sie können sowohl einzelne Seminare innerhalb der Berliner Module anrechnen lassen, als auch ein ganzes Modul im Ausland absolvieren. Näheres hierzu werden Sie im weiteren Verlauf der Vorbereitungen erfahren. 

  • Wichtig für die Wahl Ihrer Wunschuniversität ist eine gute Kenntnis des Studienangebots unseres dortigen Partnerinstituts!

Fördermöglichkeiten

  • Über das Erasmusprogramm bekommen Sie ein monatliches Stipendium von ca. 150-200 Euro.

  • Für ausgewählte Länder können Sie sich für einen finanzierten Intensivsprachkurs (EILC) bewerben. 

  • In jedem Fall sollten Sie erwägen, Auslands-Bafög zu beantragen. In vielen Fällen ist dies aufgrund von Mehrkosten eines Auslandsstudiums auch für Studierende möglich, die kein Inlands-Bafög bekommen. Es gibt eine Broschüre zu „Studieren im Ausland mit Bafög“, die Sie in jedem Bafög-Amt bekommen können.

Bewerbung

  • Die Ausschreibung erfolgt in der Regel im Dezember für das kommende Wintersemester und das übernächste Sommersemester.

  • Bewerbungsfrist ist in der Regel der 30. Januar.

  • Die Auswahl der Bewerber/innen erfolgt bis etwa Mitte Februar.

  • Restplätze werden ggf. im März ausgeschrieben.

  • Ab April: Planung des Auslandsaufenthaltes, Weiterleitung der Nominierungen an die Partneruniversitäten.

  • An einigen Universitäten müssen Sie sich selbstständig bewerben, hierbei bekommen Sie aber unsere Unterstützung.

Bis zur Einreichung Ihrer Bewerbung sollten Sie folgendes tun

  • Da die Lebenshaltungskosten je nach Land bzw. Stadt enorm variieren, sollten Sie die Finanzierbarkeit in Ihre Wahl mit einbeziehen.  

  • Schauen Sie die Vorlesungsverzeichnisse und Selbstbeschreibungen der Partnerinstitute an und wählen Sie mit Blick auf Ihre Interessen hin aus.  

  • Auf unserer Webseite könen Sie Erfahrungsberichte von anderen Studierenden lesen. Bei weiteren Fragen zu einzelnen Berichten können Sie sich bei Petra Beck nach den Kontaktdaten des/der Verfasser/in erkundigen.


 

Weitere Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu planen und umzusetzten

Leonardo

  • Das Leonardo - Programm (ERASMUS SMP [Student Mobility Placement]) bietet Studierenden die attraktive Möglichkeit, ein Praktikum im europäischen Ausland mit finanzieller Unterstützung zu absolvieren.  

  • Das Stipendium beträgt etwa 400 Euro monatlich.  

  • Die Dauer eines Praktikums muss mindestens 91 Tage und kann maximal 12 Monate betragen. 

  • Es ist außerdem möglich, selbst eine Institution auszuwählen, ein Praktikum zu vereinbaren und dafür ein Leonardo-Stipendium zu beantragen. Ausgeschlossen sind Institutionen der EU, Auslandsvertretungen der Herkunftsländer der Bewerber/innen, wie zum Beispiel Botschaften, Kulturinstitute (etwa Goethe-Institute), Schulen und andere Bildungseinrichtungen sowie medizinische Einrichtungen 

  • Wer sich selbst einen Praktikumsplatz organisiert, sollte bei der zeitlichen Planung des Praktikums die häufig anfallende Vorbereitungszeit berüksichtigen.

  • Sie können auch ein Leonardo-Praktikum mit einem Erasmus-Studiensemester kombinieren. Ihrer Phantasie und Ihrem Organisationstalent sind keine Grenzen gesetzt! 

Universitätspartnerschaften

  • Über das "Amt für Internationales" können Sie sich auch für einen Studienplatz im außereuropäischen Ausland bewerben. Es stehen zum Beispiel einige Plätze an nordamerikanischen Universitäten zur Verfügung, die für Studierende der Europäischen Ethnologie sehr interessant sind. 
  • Eine Bewerbung für solch einen Studienplatz ist sehr viel aufwändiger als für Erasmus, Sie sollten sich hier sehr früh nach den Bewerbungsfristen  informieren. Diese Termine liegen oft ein Jahr vor Beginn des Auslandsaufenthaltes. 

  • Im Rahmen des Austauschs wird den Studierenden die Studiengebühr bezahlt und es gibt Möglichkeiten, Zusatzstipendien zu beantragen (zum Beispiel ein Reisestipendium über Fulbright).

Weitere Informationen

Das "Amt für Internationales" der HU bündelt auf seinen Internetseiten alle wichtigen Informationen zu Austauschmöglichkeiten und den verschiedenen Förderoptionen. www.international.hu-berlin.de

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