Berliner Route der Migration
Berliner Route der Migration
Das Studienprojekt "Berliner Route der Migration" präsentiert seine Ergebnisse in verschiedenen Veranstaltungen und Formaten
Eröffnung des Ausstellungsprojekts zur Berliner Route der Migration
Am Montag, den 10. Oktober 2011, findet die Eröffnung des Ausstellungsprojekts zur Berliner Route der Migration (in "Gedächtnisboxen" am Ostbahnhof, Oranienplatz, am Waterlooufer 5-7 und auf dem Tempelhofer Feld) mit Beiträgen aus dem Studienprojekt im Container auf dem Oranienplatz in Kreuzberg statt.
Die Eröffnungsfeier findet im Rahmen einer Bustour für die Presse statt, die von Ort zu Ort zieht und leider nicht öffentlich ist. Trotzdem sind alle eingeladen, die Ausstellung zu besuchen, die bis zum 3. November geht. Wer Interesse an einer vom Projektteam kommentierten Führung habt, meldete sich bitte bei Manuela Bojadzijev.
Broschüre zum Studienprojekt
Für die Ausstellung ist auch eine Broschüre produziert worden. Sie präsentiert alle Forschungsprojekte der Studierenden des IfEE. Sie liegt in der Ausstellung aus, wird aber auch im Institut verteilt. In Kürze wird sie auch online auf unserer Institutsseite zu sehen sein.
Rahmenprogramm
- Am Tag der deutschen Vielheit, dem 03. Oktober 2011, fand im
Ballhaus Naunynstraße in der Reihe "Gegen die Leinwände" bei
ausverkauftem Haus die Preview eines von den Studentinnen des Instituts -
Jana König, Elisabeth Steffen und Inga Turczyn - produzierten Films mit
dem Titel "Mauern 2.0" statt. Der Film basiert auf dem Dokumentarfilm
"Duvarlar/Mauern/Walls" von Can Candan und versteht sich als eine
Re-Study. Eine veränderte Version wird im Container am Oranienplatz vom 10.
Oktober bis zum 03. November 2011 im Rahmen der Ausstellung zu
sehen sein.
Weitere Informationen unter http://gegen-die-leinwaende.de/?p=1747
- Am 15. Oktober 2011 und am 29. Oktober 2011 finden postkoloniale Führungen statt.
"Berlin als Kolonialmetropole? Stadtführung auf den Spuren des Kolonialismus in Berlin"
Berlin, eine Kolonialmetropole? Berlin ist ein Ort voll kolonialer Geschichte. Ein Teil unserer Geschichte, der vielen unbekannt ist. Tatsächlich gibt es jedoch noch heute viele Straßen und Gebäude in Berlin, die von diesem dunklen Kapitel der Geschichte Deutschlands Zeugnis ablegen. Warum heißt die Mohrenstraße Mohrenstraße? Wo fand die Berliner Afrikakonferenz statt? Unsere Tour soll diese und weitere Fragen klären. Wir möchten Sie an die Orte führen, die noch heute an die deutsche Kolonialherrschaft in Afrika erinnern.
Referent/innen: Josy Apraku, Afrikanistin (Afrikanisches Viertel e.V.), Christian Kopp, Historiker (Berlin postkolonial e.V.)
Die Einladung zu den Führungen entstand im Rahmen des studentischen Forschungsprojekts „Straßen haben eine Geschichte - und eine Gegenwart“ von Jenny Engler vom Institut für Europäische Ethnologie der HU-Berlin. Die Führungen werden im Rahmen der Berliner Route der Migration durchgeführt.
Sa 15. Oktober 2011, 14–16 Uhr (R85.1) und Sa 29. Oktober 2011, 14–16 Uhr (R85.2). Teilnahmebeitrag: 5 €, Anmeldung bis 13. Oktober (R85.1) bzw. 24. Oktober (R85.2)
Anmeldung bitte über das August Bebel Institut: kontakt@august-bebel-institut.de oder Tel. 030-4692-121/-122
- Am Donnerstag, den 20. Oktober 2011, findet in den Räumen des
bekannten sardischen Musikers Maurizio Rocca, , die Veranstaltung mit
Konzert „Im Koffer steckt ein Traum“ statt. Das studentische Projekt von
Georgia Valeria Fehler zur Sardischen KünstlerInnenmigration in Berlin
eröffnet damit eine Ausstellung von Musik, Videokunst und Malerei unter
dem gleichen Titel.
Café degli Artisti, Fidicinstraße 44, 10965 Berlin; 19 Uhr
Ausstellung bis 3. Oktober 2011/ Öffnungszeite: Mo - Fr: 8:00 - 20:00, Sa: 10:00 - 18:00 / Eintritt frei. - Am 22.
Oktober 2011 findet eine Präsentation von Fotos aus dem
Mathesie-Archiv beim Event "Ask, Mark ve Ölüm. Die lange Sound &
Vision-Nacht", präsentiert von Imran Ayata und Bülent Kullukcu im Rahmen
des Almanci-Festivals im Ballhaus Naunynstraße statt. Die Präsentation
der Fotos basiert auf einer studentischen Recherche von Jonna Josties,
Nikolas Schall, Gabriel Stolz.
Ballhaus Naunynstraße 27, 10997 Berlin/ 20 Uhr
Tickets und Informationen unter: http://www.ballhausnaunynstrasse.de/index.php?id=21&evt=506 - Am 03. November 2011 findet die Finisage in der Dersim-Gemeinde
(Interessen/innen bitte bis zum 27. Oktober 2011 Bei Manuela Bojadzijev melden) am
Waterlooufer 5-7 statt.
- Am 13. Dezember 2011
präsentieren wir unsere Ergebnisse und alle Projekte im Rahmen des
Institutskolloquiums von 18 bis 20 Uhr und möchten schon jetzt für
danach zu einem kleinen Fest im Institut einladen.
Das Projekt in der Presse
- taz / 27.06.2011
- Deutschlandfunk / 09.10.2011
- Deutschlandfunk / 11.10.2011
- Neues Deutschland / 22.10.11 (pdf)
- Download Presseschau (pdf)
Fotos

