Aktuelles Vorlesungsverzeichnis
Archiv (Lehrveranstaltungen
der vergangenen Semester seit WS 1997/98)
Vorschau für das WS 2005/06 (Vorläufiger
Stundenplan - Änderungen vorbehalten)
Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis für das Sommersemester 2002
51 719 Dr. Reeta
Toivanen
Legal Anthropology and Human Rights (SE, GS/HS)
Termin: Mo 10.00
- 12.00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 22.04.02
Kommentar:
This course is designed for students of anthropology,
law and related fields. Legal anthropology involves
the examination of conflicts between culture and human
rights. The course examines the relationship of these
two controversial concepts. The emphasis of the course
is on critical examination of law as an instrument of
social change, justice, and human rights. We will focus
on different fields of anthropology of law: collective
rights of minorities and religious groups, rights of
indigenous peoples, various anti-racism programs and
analyze these together with the newly evolving human
rights standards.
Requirements: We read selected texts, and discuss them.
To receive a "Schein", students will be asked
to give at least one 10 minute oral presentation (Referat)
on one of the suggested topics. The contents of a Hausarbeit
will be discussed individually.
entfällt!
51 704 Dr. Tatjana Eggeling
Frauenräume/Männerräume - Raum, Ort und Geschlecht in
Berlin (SE, GS/HS)
51 702 Dr. Stefan
Beck
Einführung in die angloamerikanische Kultur- und
Sozialanthropologie (SE, GS/HS)
Termin: Mo 12:00
- 14:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 22.04.02
Kommentar: Im Gegensatz zur deutschsprachigen Ethnologie konnte sich die angloamerikanische Sozial- und Kulturanthropologie in der amerikanischen und internationalen Wissenschafts- und Institutionenlandschaft seit Mitte des 20. Jahrhunderts eine einflußreiche Position sichern. Anthropologen arbeiten in Wissenschaft, Industrie, Politikberatung und Non-Governmental Organisations in einflußreichen Positionen und prägen Problemsichten und Lösungswege. Anthropologie stellt sich als eine selbstbewußt agierende "theoretische Praxis in Gesellschaft und Kultur" dar. (Herzfeld 2001) Am Beispiel eines Projektes der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organisation (UNESCO), das 18 Sozial- und Kulturanthropologen zusammenführte, um aktuelle Forschungsfelder und den möglichen Beitrag des Faches zur Analyse sozialer, ökonomischer, politischer und kultureller Probleme zu diskutieren, sollen im Seminar leitende Theorien, zentrale Diskussionen und methodische Debatten im Sinne einer Einführung in die Sozial- und Kulturanthropologie diskutiert werden.
51 703 Dr. Beate
Binder
Staatsbürgerschaft und Identität (SE, GS/HS)
Termin: Mo 14:00
- 16:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 22.04.02
Kommentar: Eine der Grundlagen moderner Gesellschaften ist die Konzeption des Staatsbürgers, durch die die Zugehörigkeit zur - nationalstaatlichen - Gesellschaft konstituiert wird. Den Ausgangspunkt bildet die durchaus emanzipative Vorstellung von einer Gemeinschaft von "Gleichen" im Rahmen nationalstaatlicher Grenzen - zunächst allerdings realisiert als eine Gemeinschaft von Männern. Die politische Durchsetzung von partikularen Interessen und die Hinterfragung der durch die Definition des Staatsbürgers produzierten Ausschlüsse aus der Gesellschaft (Frauenrechtsbewegung, Minderheitenpolitik), neue Formen der Identitätspolitik, aber auch wachsende Migration und die Entstehung transnationaler sozialer Räume stellen dieses Modell der durch eine Nation vertretenen Staatsbürger, die sich für "ihre" Nation einsetzen bzw. sich mit ihr - bis hin zur Selbstaufgabe - identifizieren, zunehmend in Frage. Zugleich sind gegenwärtig Prozesse zu beobachten, die auf neue Formen des Zusammenschlusses und der Produktion von Zugehörigkeit hindeuten. Diese Konzeptionen basieren weniger auf dem Zusammenschluß auf nationaler Ebene als vielmehr auf Formen lokaler und/oder transnationaler Assoziationen, die sich etwa auf der Basis spezifischer Identitäten bzw. einer Politik der Differenz bilden. Zudem werden - etwa im Rahmen der EU - politische Anstrengungen unternommen, eine transnationale Zugehörigkeit zu etablieren. Das Seminar will sich mit dem Konzept der Staatsbürgerschaft, seinen normativen Implikationen und seinen gegenwärtigen Infragestellungen auseinandersetzen. Die Grundlage dafür bieten sozialwissenschaftliche bzw. kulturanthropologische Studien, sowie Ansätze der Politik-Anthropologie, die nach der Konstruktion von Zugehörigkeit fragen.
51 706 Dr. habil.
Sigrid Jacobeit
Zwischen Haute couture und KZ-Bekleidung (SE, GS/HS)
Termin: Mo 14:00
- 16:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 22.04.02
Kommentar: Mit der Formulierung des Themas sind die Exponenten der sozial- und kulturhistorischen Entwicklung der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gemeint. Wie andere Bereiche der menschlichen Grundbedürfnisse und deren Befriedigung spiegelt sich namentlich in der Bekleidung vielfältiges periodenspezifisches Verhalten der Bevölkerung unterschiedlicher Klassen und Schichten wieder. Behandelt werden die Kaiserzeit bis 1918, die Weimarer Republik, das Dritte Reich sowie ein Ausblick auf die 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts. Dabei werden jeweilige Tendenzen bürgerlicher Kleidung, folkloristischer Elemente sowie einer zunehmend zu konstatierenden Uniformierung und entsprechender Verhaltensweisen im Vordergrund stehen. Die Behandlung des Themas soll ein Beitrag zur interdisziplinären Betrachtungsweise der deutschen Historiographie, insbesondere der europäischen Ethnologie sein.
51 715 Prof.
Dr. Joachim Kallinich
Die Botschaft der Dinge (SE, GS/HS)
Termin: Mo 16:00
- 18:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 22.04.02
Kommentar:
Dinge haben über ihren Gebrauch hinaus eine kommunikative
Funktion. Sie sind Träger von Zeichen und Bedeutungen,
sie können aber auch die Rolle eines Symbols, eines
Affekts oder eines Verhaltenscodes übernehmen.
In dieser Lehrveranstaltung wird unter Bezug auf ein
laufendes Ausstellungsprojekt des Museums für Kommunikation
der Vielfalt und Mehrschichtigkeit kommunikativer Botschaften
von Alltagsdingen nachgegangen. Dabei sollen sowohl
die konkrete Ausstellungsplanung und Durchführung
reflektiert werden wie theoretische und praktische Grundlagen
der Museumsarbeit (Idee, Ziele, Gestaltung, Produktion
bis hin zu Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit
und Museumspädagogik).
51 712 PD Dr.
Stefan Altekamp, Dr. Beate Binder
Archäologie, historische Architektur und Denkmalschutz
im städtischen Raum (SE/UE, GS/HS)
Termin: Kompaktphasen
nach Vereinbarung
Ort: Hauptgebäude, Unter den Linden, Raum 3120b
Beginn: Mo, 22.04.02, 16:00 - 19:00 Uhr
Kommentar: Mit Geschichte wird Stadtpolitik gemacht. Schutz und Rekonstruktion von "berühmten" Bauten, eine historische Architektursprache auch bei Neubauten, Denkmalsetzungen und Denkmalschutzaufgaben machen die Stadtlandschaft von Berlin an vielen Orten zur musealen Erinnerungslandschaft. Das "historische Gedächtnis" der Stadt funktioniert allerdings selektiv und wird von unterschiedlichen Interessen beeinflusst. Das Seminar will diesem Befund aus zwei unterschiedlichen disziplinären Blickwinkeln nachgehen: Anrchäologie erhebt den Anspruch, mit Verfahren der stratigraphischen Grabung Selektionsprozesse retrospektiv nachvollziebar zu machen. Dem reduzierenden "Kollektiven Gedächtnis"tritt ein "Archäologisches Gedächtnis" gegenüber. Über die Regelwerke des instutionalisierten Denkmalschutzes ist Archäologie an Versuchen beteiigt, den selektierenden Umgang mit historischer Substanz an scheinbar obektive Kritieren zu binden. Diese Vorgehenweisen sollen im Seminar kritisch diskutiert werden. Aus der Perspektive der Europäischen Ethnologie wird erst nach der Rolle der im Stadtraum sichtbaren Stadtgeschichte für die "symbolische Ökonomie" und das "selling places" gefragt werden. Zweitens ist nach den Mechanismen der Auswahl des Bewahrtwerdens und den das "kollektive Gedächtnis" strukturierenden Iteressen zu fragen. Und drittens interessiert, ob und wie die BewohnerInnen solche "historischen Räume" als Identifikationsräume wahrnehmen und nutzen.
Findet als Studienprojekt zusammen
mit Michi Knecht statt!
51 714 Prof. Dr. Barbara John, Dr.
Michi Knecht
Geschichte und Wirkung des Berliner Karneval der Kulturen
(SP I, GS/HS)
Termin: Mo 16:00
- 20:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 22.04.02
Kommentar:
Der Karneval der Kulturen,der Pfingsten 2002 zum siebten
Mal in Berlin stattfindet, hat die Wahrnehmung ethnisch-kultureller
Vielfalt positiv verändert und geprägt. Gleichzeitig
trägt er zur Identitätsbildung innerhalb der
verschiedenen Communities bei und zur Zusammenarbeit
unterschiedlicher Herkunftsgruppen. Entstehung, Entwicklung
und Wirkung des Berliner Karneval soll - in Zusammenarbeit
mit den Organisatorinnen und Teilnehmern - untersucht
und kommentiert werden.
Die Teilnahme am Karneval am 18./19. Mai ist erwünscht.
51 731 Prof.
Dr. Peter Niedermüller, Dr. Stefan Beck
Neuere Ethnographien des 'Transnationalen' (HS)
Termin: Mo 18:00
- 20:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 22.04.02
Kommentar: Die These, daß "Globalisierung" - verstanden als die zunehmende Intensivierung von sozialen Netzwerken, die gegenseitige Abhängigkeiten begründen - einer der markanten Prozesse des ausgehenden 20. Und des beginnenden 21. Jahrhunderts sei, stellt gerade die ethnographisch arbeitenden Disziplinen vor methodische und theoretische Probleme. Wie kann eine Ethnographie, die für Interpretationen von Praxen auf die Beobachtung von Kontexten angewiesen ist, translokal, transregional und transnational betrieben werden? Welchen Stellenwert hat für die Analyse von Alltragspraxen der konkrete Raum, welchen der kommunikativ oder institutionell erzeugte? Welche neuen komplexen Zusammenhänge zwischen Kultur und Gesellschaft entstehen, wenn etwa global verfügbare Kulturprodukte auf lokale Aneignungsweisen treffen, oder lokale Praxen sich überregional Geltung verschaffen? Das Seminar soll am Beispiel ausgewählter Ethnographien die damit verbundenen theoretischen und methodischen Fragen und Forschungsperspektiven für die Europäische Ethnologie diskutieren. Besondere Berücksichtigung wird dabei die Frage der Politik des Partikularen und des Globalen finden.
51 716 Dr. des.
Anni Peller
Fotografisches Dokumentieren von Feldforschungen (SE,
GS/HS)
Termin: Di 8:30
- 10:00 wöch
Ort: SD 19, 210
Beginn: 23.04.02
Kommentar: In diesem Kurs sollen Grundlagen des Fotografierens, unter Berücksichtigung der besonderen Bedingungen auf Feldforschungen, vermittelt werden. Die Studenten sollen technische Fähigkeiten erwerben, um das von ihnen fotografierte s/w Material entwickeln, vergrößern und bearbeiten zu können. Daneben sollen sie ein Bewußtsein dafür entwickeln, welchen Einfluß sie als Fotografen auf die Informationen haben, die über die Fotografien aus der Feldforschung vermittelt werden. Dies geschieht insbesondere durch die gezielte Auswahl der Motive, die Art und Weise der Annäherung an lebende Objekte und die verschiedendsten Formen der Bildbearbeitung. sie sollen selbst lernen, verborgene, nützliche Informationen aus den Fotografien herauszulesen. Ziel ist es, mit den Fotografien Semester-, Magisterarbeiten oder Promotionen inhaltlich und optisch zu ergänzen. Darüber hinaus können kleine Ausstellungen organisiert werden, welche die Arbeiten an den Instituten vorstellen und in der Öffentlichkeit publik machen können.
51 710 Prof.
Dr. Peter Niedermüller
Osteuropa: Eine Region im Spiegel der Medien (SE, GS/HS)
Termin: Di 10:00
- 12:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 23.04.02
Kommentar: Es handelt sich hier um ein kleines "Forschungsseminar". Wir werden untersuchen, wie in den deutschen Zeitungen, in Fernsehsendungen über Osteuropa, über die dortigen politischen, sozialen Probleme berichtet wird; wie diese "unbekannte" Region Europas dargestellt und repräsentiert wird. Wir werden auch versuchen, die verborgenen Mechanismen der Darstellungen bzw. die unterschiedlichen (politischen, kulturellen usw.) Folgen dieser Repräsentation zu untersuchen.
51 729 Prof.
Dr. Wolfgang Kaschuba, Prof. Dr. Hartmut Häußermann
Bühnen der Macht: Politische Repräsentation
im öffentlichen Raum (HS)
Termin: Di 10:00
- 12:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 23.04.02
Kommentar: Die Inszenierung des Politischen folgt heute immer mehr den Regeln der Unterhaltungskultur: Es sucht sich Bühnen in öffentlichen Räumen, die sich dramaturgisch mit Ereignissen wie Mustern einer Festival-, Event- und Pop-Kultur verbinden lassen. Der öffentliche Raum der Stadt wandelt dabei sein Gesicht und seine Funktion. Gerade Berlin bietet dafür reichlich Anlaß und Anschauung. Im Seminar sollen Studierende der Soziologie und der Ethnologie einschlägigen Phänomenen theoretisch wie empirisch nachgehen. Die Teilnehmerzahl wird daher auf jeweils auf 20 Plätze beschränkt. Anmeldung (über Sprechstunde) erforderlich.
51 713 Michael
Freerix
Menschen vor der Kamera (SE, GS/HS)
Termin: Di 12:00
- 16:00 14tgl.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 23.04.02
Kommentar: Fernsehen und Film zeigen immer wieder den 'Menschen vor der Kamera'. Geradezu ununterbrochen werden Menschen durch Kameras beobachtet, dargestellt, interviewt, verfolgt, inszeniert, etc. Je nach Herangehensweise der Macher und Verhaltensweise der Gezeigten entsteht aus diesem Prozeß heraus das Endprodukt, der fertige Film. Nicht immer reagieren in diesem Prozeß die Menschen so, wie es von ihnen verlangt bzw erwartet wird. Dies hat teilweise erheblich Auswirkungen auf den Film und auf die Art, wie die Personen vor der Kamera erscheinen.Ich möchte eine Reihe von Filmen vorstellen, die auf sehr unterschiedliche Weise mit der Drehsituation umgehen. Gemeinsam mit den Studenten möchte ich die Herangehensweise der Macher und ihr Umgang mit den Personen vor der Kamera analysieren. Dabei möchte ich der Frage nachgehen, inwieweit der fertige Film Einblicke in seine Herstellungsgeschichte zuläßt. Sollte es der enge zeitliche Rahmen des Seminares zulassen möchte ich kleine Übungen mit einer digitalen Kamera einflechten und damit Anregungen für die eigene filmische Arbeit mit Menschen vor der Kamera bieten.
51 732 Alle Lehrenden
Forschungskolloquium (CO, HS)
Termin: Di 16:00
- 18:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 23.04.02
Kommentar: Vorstellung und Diskussion laufender Magister-, Doktor- und anderer Forschungsarbeiten.
51 722 Alle Lehrenden
Institutskolloquium: Echte Gruppen - Falsche Gruppen.
Minderheitenpolitik und Rechtsräume (CO, GS/HS)
Termin: Di 18:00
- 20:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 23.04.02
Kommentar:
Bildung von Arbeitsgruppen zu den
jeweiligen Themen, s. Programm.
Il-Tschung Lim
Populärkultur und Cultural
Studies. Beobachtungen aus der Peripherie oder "Mainstream
der Minderheiten"? (GS/HS, PT)
Termin: Di 18:00
- 20:00 wöch.
Ort: UNI 3, Raum 202, Institut für Sozialwissenschaften
Beginn: 16.04.2002
Kommentar
(s. auch Projekttutorien)
Cultural Studies sind im angloamerikanischen Raum längst
ein etablierter Bestandteil wissenschaftlicher Forschung.
Angesichts des internationalen Erfolges verwundert die
Zurückhaltung und die nur zögerlich einsetzende
Rezeption der Cultural Studies in der deutschsprachigen
Diskussion. Während sie in den USA, Australien,
Kanada und Großbritannien innerhalb der Universitäten
und darüber hinaus in zahlreichen Forschungseinrichtungen
eine institutionelle Heimat gefunden haben, finden sie
hier bislang nur vereinzelt Zugang in den Seminarraum.
Das Tutorium unternimmt zum einen den Versuch, Cultural
Studies über die Diskussion einzelner Schlüsselparadigmen
vorzustellen. Dazu zählen gleichermaßen Jugend-
und Subkulturanalysen, die Rezeption des "westlichen
Marxismus", sowie Gegenstandsbereiche, die um Identitätsproblematiken
(Nationalismus, Rassismus, Ethnizität), Gender
Issues oder um Medien- und Publikumsforschung kreisen.
Zum anderen sollen Verbindungen zu (außer-) akademischen
Diskussionskontexten hergestellt werden, die eine zumeist
implizit bleibende Nähe zu den Cultural Studies
aufweisen.
Literatur:
Jan Engelmann (Hrsg.) (1999): Die kleinen Unterschiede.
Der Cultural Studies Reader, Frankfurt/ Main,
New York
Lawrence Grossberg (2000): What's going on? Cultural
Studies und Popularkultur, Wien
Stuart Hall (1989, 1994, 2000): Ausgewählte
Schriften, Bd.1-3, Hamburg, Berlin
Stuart Hall/ Tony Jefferson (Hrsg.) (1991): Resistance
through Rituals, London, New York
Dick Hebdige (1987): Subculture. The meaning
of style, London, New York
Andreas Huyssen/ Klaus R. Scherpe (Hrsg.) (1986):
Postmoderne. Zeichen eines kulturellen Wandels,
Reinbek
Fredric Jameson (1988): Das politische Unbewusste.
Literatur als Symbol sozialen Handelns, Reinbek
Rolf Lindner (2000): Die Stunde der Cultural
Studies, Wien
Niklas Luhmann (1995): Kultur als historischer
Begriff, S.31-54, in: ders., Gesellschaftsstruktur
und Semantik, Bd. 4, Frankfurt/ Main
Oliver Marchart (Hrsg.) (1998): Das Undarstellbare
der Politik. Zur Hegemonietheorie Ernesto Laclaus,
Wien
Urs Stäheli (2000): Die Kontingenz des Globalen
Populären, S.85-110, in: Soziale Systeme,
Jahrgang 6, Heft 1
Linda Williams (1999): Hard Core, California,
1995
51 701 Prof.
Dr. Rolf Lindner
Stadtforschung - Eine Vorlesung (VL, GS/HS)
Termin: Mi 10:00
- 12:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Die Vorlesung will einen Überblick über Geschichte, Fragestellungen, Vorgehensweisen und Perspektiven der Stadtforschung geben.
51 707 Prof.
Dr. Wolfgang Kaschuba
'Mein Leben' Strategien der Biographisierung (SE, GS/HS)
Termin: Mi 12:00
- 14:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Biographisierung meint einerseits, die eigene Lebenserinnerung aktiv zu strukturieren, andererseits aber auch, Geschichte in die Form kollektiver Lebenserinnerung zu fassen. Ein zentrales Medium dafür ist die niedergeschriebene Lebensgeschichte, die Autobiographie. Gerade nach "der Wende" in Europa und Deutschland ist wieder eine Flut solcher Autobiographien erschienen. Dabei wird freilich oft eine Kuriosum sichtbar: Als höchst individuelles Dokument eines vermeintlich unverwechselbaren Lebens gedacht, werden beim Lesen "in Serie" plötzlich immer wieder Ähnlichkeiten in Autobiographien sichtbar. Das Einmalige erweist sich als Mode. Denn Autobiographien sind eben auch Medien der Selbstdarstellung und Selbststilisierung, die den Gesetzen des literarischen wie des politischen Marktes unterliegen. Diesen Gesetzen wäre einmal genauer nachzugehen: Welches Bild soll warum wie erzeugt werden? Interessant wäre dabei ein historischer Vergleich bürgerlicher Texte des 19. Jahrhunderts mit heutigen "Egodokumenten".
51 730 Prof.
Dr. Peter Niedermüller
Zur Ethnologie der "Nachmoderne" (HS)
Termin: Mi 14:00
- 16:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Das Seminar ist als Kulturtheorien im Hauptstudium gedacht, in dem jene sozialwissenschaftlichen bzw. ethnologischen und kulturanthropologischen Theorien diskutiert werden, die die Symptome und Phänomene bzw. die Forschungsoptionen einer nachmodernen' Gesellschaft auszuloten versuchen. Darüber hinaus werden wir die Chancen und Möglichkeiten ethnographischer Forschung in spätmodernen Gesellschaften diskutieren. Im Seminar werden vor allem Texte von Clifford, Giddens, Beck, Hall, Hannerz, Lash und Featherstone gelesen. Das Seminar ist als Lektüreseminar konzipiert.
geänderter Termin!
51 723 Angelika Pelz
Tutorium für Studienanfänger/innen (TU, GS)
Termin: Mi 14:00
- 16:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Einführung in Formen des wissenschaftlichen Arbeitens für Studienanfänger/innen.
51 708 Prof.
Dr. Rolf Lindner
McWorld. Kulturelle Strategien in einer globalisierten
Ökonomie (SE, GS/HS)
SE Mi 16-18 wöch. SD 19, 001 R. Lindner
Termin: Mi 16:00
- 18:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Mesmerisieren die ökonomischen Kräfte tatsächlich die Welt durch die Vereinheitlichug des Konsums oder stoßen sie nicht vielmehr auf lokale Schranken, deren Nichtbeachtung mit Verlustbilanzen bestraft wird? Das Seminar geht dem Verhältnis von globalem Logo und lokalem Sinn nach.
51 725 Dr. des.
Ina Dietzsch
Das leise Sterben moderner Massenvergnügen? (SP
I, HS)
Termin: Mi 16:00
- 20:00 wöch.
Ort: SD 19,, Raum 114 im Centre Marc Bloch, 1. Etage
Beginn: 24.04.02
Kommentar: In Soziologie und Kulturwissenschaften wurde die Gegenwartsgesellschaft in den letzten Jahren u.a. als eine Erlebnisgesellschaft beschrieben. In diesem Zusammenhang wurde bzw. wird die Entstehung einer postmodernen Eventkultur konstatiert, die vor allem eine Vielzahl immer neuer Erlebniswelten hervorbringt. Die andere Seite dieser Entwicklung - die Vergänglichkeit traditionell moderner Formen, sich zu vergnügen - hat dabei bisher eine vergleichsweise geringe Rolle gespielt. Orte, an denen einst attraktive Massenveranstaltungen stattgefunden haben, zeugen mit ihrem Charme vergangener Zeiten und ihren Überlebensnöten jedoch auch davon, dass sich die Vergnügungsbedürfnisse grundlegend geändert haben. Das Studienprojekt wird diesem Aspekt in Form einer ethnographischen Forschung enauer nachgehen (angedacht ist diese auf einer der beiden Trabrennbahnen in Berlin). Dabei ist besonders von Interesse, ob bzw. wie in der Gegenwart solche ehemals massenattraktiven Erlebnisräume noch funktionieren und wie diese mit lokaler Identität, Globlalisierung und der Konkurrenz von medial präsentieren Veranstaltungen zusammenhängt. In einem ersten Schritt macht sich dabei erfolderlich, zunächst die geschichtliche Entwicklung des ausgewählten Vergnügens nachzuzeichnen. Lassen sich zeitliche Höhepunkte ausmachen, in denen besonders hohe Besucherzahlen erreicht werden konnten und wie hingen diese mit den jeweiligen gesellschaftlichen Bedungungen zusammen? Wann setzte sich das Publikum wie zusammen bzw. welche sozaialen Schichten fanden ihre Freizeit-, Erholungs- und Erlebnisbedürfnisse hier erfüllt? In einem weiteren Schritt wird dann unter anderem mit Hilfe von Teinehmender Beobachtung und Exopertengesprächen eine detaillierte Beschreibung der Situation in der Gegenwart erarbeitet, um im Rahmen der Forschungen zur Eventkultur zu einem differenzierteren Blick beitragen zu können und gegebenfalls konzeptionelle Ideen dafür zu dentwicklen, wie und unter welchen Voraussetzungen die Attraktivität socher Erlebnisräume wiedergewonnen werden kann.
Literatur: Reader mit Vorarbeiten aus dem Seminar "Orte städtischen Vergnügens" im Sommersemester 2001.
51 726 Prof.
Dr. Wolfgang Kaschuba, Dipl.-Ethnograph Falk Blask
Grenz-Erkundungen: Die Euroregion Pomerania (SP III,
HS)
Termin: Mi 16:00
- 20:00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Fortführung und Abschluss der im Sommersemester 2001 begonnenen Projektarbeit.
51 709 Prof.
Dr. Peter Niedermüller
Geschichte, Kultur, Politik: Zur Anatomie des Nationalen
(SE, GS/HS)
Termin: Mi 18:00
- 20:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 24.04.02
Kommentar: Das Seminar bietet eine Einführung in die ethnologische Erforschung von Nation, Nationalkultur und nationaler Identität. Im Seminar werden wir jene klassischen Texte dieses Forschungsbereichs lesen, die auf die politische Rolle der Kultur bzw. auf die Inszenierungstrategien von Geschichte hingewiesen haben. Mit anderen Worten: wir werden diskutieren, wie das Nationale als ein politischer und symbolischer Raum konstruiert wird und welche Konsequenzen diese Konstruktion in den verschiedenen sozialhistorischen Kontexten hat.
51 711 Dr. Michi
Knecht
Ethnologie der Reproduktion (SE, GS/HS)
Termin: Do 10.00
- 12.00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 25.04.02
Kommentar:
Kulturelle Bedeutungen und Praxen im Zusammenhang mit
Empfängnis und Fortpflanzung, Schwangerschaft,
Geburt und Elternschaft waren wichtige Themen der frühen
Volks- und Völkerkunde, führten dann für
längere Zeit eher eine Randexistenz im Fach und
wurden in den letzten zwei Jahrzehnten wieder zu einem
ethnographischen und theoretischen Fokus. Dazu beigetragen
hat neben neuen Fragenstellungen der feministischen
Kulturanthropologie vor allem die Tatsache, dass die
menschliche Fortpflanzung zunehmend zu einem Feld medizinischer
und technologischer Intervention geworden ist, deren
moralische und praktische Implikationen in der Öffentlichkeit
kontrovers diskutiert werden. Das Seminar wird einige
Exkurse in die Fachgeschichte der europäischen
Ethnologie unternehmen, die um die Frage kreisen, wie
die "Fakten des Lebens" hier konzipiert wurden;
neuere ethnographische Untersuchungen zur Diskussion
stellen und über die theoretische Bedeutung von
Generativität und Reproduktion im Kontext gegenwärtiger
Kultur- und Geschlechtertheorie debattieren.
(Seminar für Studierende aller Semester/Seminar
geeignet für den Studiengang Gender Studies)
Literatur: Faye D. Ginsburg/Rayna Rapp (Hg.) (1995): Conceiving the New World Order. The Global Politics of Reproduction, New York; Brigitta Hauser-Schäublin, Vera Kalitzkus, Imme Peterson, Iris Schröder (2001): Der geteilte Leib. Die kulturelle Dimension von Organtransplantation und Reproduktionsmedizin in Deutschland; Sarah Franklin/Helen Ragoné (Hg) (1998): Reproducing Reproduction. Kinship, Power, and Technological Innovation.
51 724 Dr. Beate
Binder, Dr. Michi Knecht
Einführung in die Kulturtheorien (PS, GS)
Termin: Do 13.00
- 16.00 wöch.
Ort: SD 19, 210 und 001
Beginn: 25.04.02
Kommentar: Zusammenhalt nach innen und Grenzziehung nach außen, Etablierte und Außenseiter, eigen und fremd, "the West and the Rest" sind zusammengehörende Phänomene, jeweils zwei Seiten einer Medaille. Das Seminar führt entlang solcher Gegensatzpaare in unterschiedliche kulturtheoretische Positionen ein und vermittelt wissenschaftshistorische Entwicklungslinien zu einem "weiten Kulturbegriff" sowie den Kommunikations- und Distinktionsfunktionen von Kultur. Achtung: Die beiden Seminare werden parallel und dreistündig stattfinden. Für Textarbeit, Gruppendiskussionen und Übungen wollen wir die Gruppe teilen; einführende Beiträge und Diskussionen sollen im Gesamt-Plenum stattfinden.
Literatur: Ein Handapparat wird Anfang April in der Institutsbibliothek, ein Reader mit den Grundlagentexten zu Semesterbeginn zur Verfügung stehen.
51 727 Prof.
Dr. Rolf Lindner
Henry Mayhew, Stadtethnograph. Eine historische Rekonstruktion
(SP II, HS)
Termin: Do 16.00
- 20.00 wöch.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 25.04.02
Kommentar: Fortsetzung der im Wintersemester 2001/2002 begonnenen Projektarbeit.
entfällt!
51 728 Dr. Leonore Scholze-Irrlitz
Zwischen Ökonomie und Ökologie (SP I, HS)
Verschoben ins Wintersemester 2002/2003.
Tobias Schwarz
Behördlicher Umgang mit Migrantinnen und Migranten
(Projekttutorium II)
Termin: Fr 10:00
- 12:00 wöch.
Ort: SD 19, 001
Beginn: 26.04.02
Kontakt: Tobias Schwarz - tobias.schwarz@rz.hu-berlin.de
- Tel: 44 03 28 13
Kommentar:
Fortsetzung der im Wintersemester 2001/2002 begonnenen
Projektarbeit.
51 705 Dr. Irene
Götz
Übungen zur Großstadtethnographie - Kulturelle
Räume in Kreuzberg (SE, GS/HS)
Termin: Fr 10:00
- 14:00 14tgl.
Ort: SD 19, 210
Beginn: 26.10.01
Kommentar: Ziel dieses Seminars ist es, durch kleinere ethnographische Projekte im multikulturellen Berliner Bezirk Kreuzberg mit den ethnographischen Methoden vertraut zu werden und sie sensibel und situationsgerecht für die Beschreibung großstädtischer Lebensräume anzuwenden, wie sie in Kreuzberg vom Zusammenleben verschiedener Kulturen geprägt sind.
51 717 Stud.rät.
Jutta Phillips-Krug
Gesamtdeutsche Bilderproduktion I (SE, GS/HS)
Termin: Kompaktveranstaltungen
nach Vereinbarung
Ort: SD 19, Raum 114 (Centre Marc Bloch, 1. Etage)
Beginn: Fr, 26.10.01, 10:00 - 12:00
Kommentar: Im Seminar sollen Ikonografie, Texte und Blick-Inszenierungen in westdeutschen wie DDR-Filmen daraufhin untersucht werden, wie sie die jeweils andere deutsche Realität darstellen. Es geht um die Untersuchung, wie Identitäten konstruiert werden, mit welchen Räumen, Rollen und Zeichen Osten und Westen definiert und wie der Zuschauer innerhalb der Geschichten positioniert wird. In historischer Chronologie beginnt das Seminar bei den Berlin-Filmen der offenenen Grenzen (bei der DEFA meist Agentenfilme, im Westen vor allem "Königskinder"-Liebesgeschichten). Themen- und Genre-Schwerpunkte sind der Westbesuch, Transit-Geschichten, Republikflucht, "Tatort"-Krimis, Mauerspringergeschichten.
51 720 Christine
Holmberg, M.A.
Krank sein - Was ist das? (SE, GS/HS)
Termin: Fr 12:00
- 14:00 wöch.
Ort: SD 19, 001 (nur am 26.04. im Raum 114 im Centre
Marc Bloch, 1. Etage)
Beginn: 26.10.01
Kommentar: Krankheitserfahrung ist zentrales Thema der interpretativen Medizinanthropologie. Dabei geht es um die Frage, wie Krankheit im Leben des individuellen Menschen erfahren und wie diese Erfahrung durch unterschiedlichste Akteuere, Institutionen, soziale und kulturelle Gegebenheiten geschaffen wird. Dieses Seminar wird ausgehend von theoretischen Grundlagentexten nicht nur Einführung in das Forschungskonzept "Erfahrung" sein, sondern auch die darin festgeschriebenen Werte untersuchen. Was bedeuten die Begriffe "Selbst", "Subjektivität" und "Identität", wenn EthnologInnen von Krankheitserfahrung sprechen? Wie wird in einem solchen Forschungskonzept den Agenten ihre "agency" zugesprochen? Die Auseinandersetzung mit der ethnologischen Wissensproduktion von Krankheitserfahrung und ihre Methoden stehen somit im Mittelpunkt des Seminars.
51 721 Anja Tschierschke,
M.A.
Der Mensch als sensationelles Exponat (SE, GS/HS)
Termin: Kompaktsitzungen
nach Vereinbarung
Ort: SD 19, 210
Beginn: Fr, 26.10.0, 14:00 - 16:00
Kommentar: Der menschliche Körper als Ausstellungsexponat und Objekt der Faszination steht im Zentrum des Seminars. In einem historischen Überblick wird der Frage nachgegangen, was das Publikum am menschlichen Körper faszinierte und auch heute noch fasziniert. Es wird ein Bogen geschlagen von den Völkerschauen des 19. Jahrhunderts über anatomische Museen, den Gläsernen Menschen bis hin zu aktuellen Konzeptionen von Wissenschaftsmuseen. Was wird jeweils als Sensation empfunden? Welche Menschenbilder werden vermittelt? Werden sich aktuelle bioethische Debatten um den menschlichen Körper auf Aspekte der Sensation auswirken? Das Anliegen des Seminars ist es, anhand einiger ausgewählter Beispielausstellungen auf grundlegende Aufgaben und Probleme des Ausstellungsmachens hinzuweisen.
51 718 Dr. Levant
Soysal
Immigrants In The New Europe. Identity, Culture and
Transnationalism (SE, GS/HS)
Termin: Kompaktsitzungen
am 14./15.06. u. 12./13.07., 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: SD 19, 210
Beginn: Fr, 26. 04. 2002, 16:00 - 18:00 Uhr
Kommentar: This course aims to study the construction of Europe as a transnational entity from an anthropological/sociological perspective. Immigrants, particularly those who come from "foreign" lands, occupy a central place in the debates what Europe is, where its boundaries end, and who qualifies to be a proper European. By focusing on the condition and representations of immigrants, we will seek answers to these questions and will question various answers that are being offered. By employing the tools of anthropology and sociology, we will critically examine the key concepts of the debate on Europe, such as identity, culture, nation, and citizenship. Throughout the course, the changing definition, status, and images of international migrants and their relationship to host society cultures and institutions will be emphasized. Further critical attention will be devoted to locate the end(s) of diaspora, transnationalism, globalization, and migration as theory and practice. The seminar time will be dedicated primarily to discussions and active participation is required. The readings will include the most recent interdisciplinary work on Europe and immigration. The readings will include the most recent interdisciplinary work on Europe and immigration. The students will be asked to carry out a research project in Berlin and present their findings in the last session of the seminar.



