Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Aktuelles

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Das Institut | Aktuelles | Migrants & Machines: Automation and the Future of Labour Migration | December 13, 12 - 2pm

Migrants & Machines: Automation and the Future of Labour Migration | December 13, 12 - 2pm



December 13, 12 - 2pm (Central European Time) via Zoom.

Please register with: moritz.altenried@hu-berlin.de to receive the link for the event.

 

In our digital times, policymakers and economists alike have started to speculate about the end of traditional labour migration due to the prospects of remote work and robots replacing migrant workers. The rationality behind these fantasies: Labour, skills and data can move digitally, while migrant bodies are prevented from crossing borders. While much of this scenario remains a phantasy to this day, scholars of digital labour have observed phenomenons of “virtual migration” since the global spread of information and communication technology infrastructures. From call center workers and IT specialists to content moderators and AI microtaskers: Digital platforms already enable capital access to distributed labour power across the globe to serve, extend and augment machines. Meanwhile, costs of social reproduction are further externalized to the worker’s home countries and private households. The event aims to look at the global movement of workers behind automation technologies and asks how digital technology transforms practices and forms of labour mobility.

 

Paul Roquet is an associate professor in media studies and Japan studies at the University of Massachusetts Institute of Technology (MIT). In his talk, he will present parts of his latest book The Immersive Enclosure: Virtual Reality in Japan (Columbia, 2022), where he analyses how Japanese telerobotics companies and researchers envision the use of telerobotics for lower-skilled service jobs. They promise Japanese employers to extract physical labour not only from the dwindling number of Japanese citizens but also remotely from foreign nationals otherwise excluded from the workforce by national borders and immigration law.

 

The event will be hosted and introduced by Mira Wallis and Moritz Altenried (Humboldt-Universität Berlin). Working at the intersection of labour, migration and digital technologies, they have addressed the question of migration and digital labour empirically and conceptually in different contexts, for example in the research project Digitalisation of Labour and Migration (together with Manuela Bojadžijev): https://www.platform-mobilities.net/en

The event is organised by the Laboratory Migration at the Institute for European Ethnology of the Humbolt-Universität Berlin, in cooperation with the Berlin Institute for Migration Research (BIM).

 

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Das Institut | Aktuelles | W3-Professur für „Europäische Ethnologie / Sozial- und Kulturanthropologie“

W3-Professur für „Europäische Ethnologie / Sozial- und Kulturanthropologie“



Kennziffer
PR/019/23
Kategorie(n)
Professuren
Anzahl der Stellen
1
Einsatzort

Philosophische Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie

Bewerbung bis
29.12.23
Text

An der Philosophischen Fakultät, Institut für Europäische Ethnologie, ist eine 

W3-Professur für „Europäische Ethnologie / Sozial- und Kulturanthropologie“

zum 01.10.2024 zu besetzen.

Das Institut für Europäische Ethnologie agiert in hohem Maße kollektiv und als Department, d. h. Mitarbeiter*innen fühlen sich Aufgaben des Instituts als Gesamtheit und nicht einzelnen Professuren verpflichtet. Das Institut pflegt ein offenes und internationales Fachverständnis, ohne dabei deutschsprachige Denkstile und Forschungstraditionen zu vernachlässigen. Es bietet ein breites Forschungsprofil, BA/MA-Studiengänge mit einem hohen Anteil an englischsprachigen Veranstaltungen, Formate für eine umfassende Betreuung von Promotionen und Habilitationen sowie eine lebhafte und engagierte Studierendenschaft.

Der/die Stelleninhaber*in (m/w/d) soll im Fach durch Forschung und Veröffentlichungen hervorragend ausgewiesen sein. Vorausgesetzt werden einschlägige Erfahrungen in ethnographischer Forschung, in der Lehre und in der akademischen Selbstverwaltung ebenso wie in der erfolgreichen Einwerbung von Drittmitteln. Die Arbeitsschwerpunkte der Professur sollen das bestehende Institutsprofil ergänzen und das Fach als öffentliche Wissenschaft im Sinne einer public anthropology weiterentwickeln. Mögliche Forschungsfelder können sein: Wirtschafts-, Rechts-, Digital- oder Kunstanthropologie.

Die Anforderungen für die Berufung gemäß § 100 des Berliner Hochschulgesetzes müssen erfüllt werden. 

Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind erwünscht. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Bewerbungen von Menschen mit Migrationsgeschichte sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbung an

Bewerbungen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer an die Humboldt-Universität zu Berlin, Dekan der Philosophischen Fakultät, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF–Datei an berufungen.philfak@hu-berlin.de. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien beizulegen.

Datenschutzrechtliche Hinweise zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten im Rahmen des Ausschreibungs- und Auswahlverfahrens finden Sie auf der Homepage der Humboldt-Universität zu Berlin: https://hu.berlin/DSGVO.

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Das Institut | Aktuelles | Podcast Verkehrsvisionen - Folge 9 mit den Studierenden Alina, Florentine und Anne

Podcast Verkehrsvisionen - Folge 9 mit den Studierenden Alina, Florentine und Anne



"Wie stellen sich junge Menschen eine gendergerechte(re) Zukunft der Mobilität vor? Was für eine Stadt wünschen sie sich und was sagt das über die Gegenwart aus?

Diesen Fragen sind Alina, Florentine und Anne in einem studentischen Projekt im Fach Europäische Ethnologie nachgegangen.

Das Ergebnis ihrer Suche nach "Zukunftsvisionen" hört ihr in dieser Folge, in der die drei die Regie und Moderation übernehmen."

 

podcast verkehrsvisionen-folge-9.jpg

 

Interview: Alina, Florentine und Anne

Redaktionsteam & Technik: Anja Bell, Ulrike Mausolf, Urmila Goel, Regine Wosnitza

Jingle: Georg Mausolf

Graphikdesign: Nisrine Najem

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Das Institut | Aktuelles | Erklärung des IfEE zu den Tarifverhandlungen im November 2023

Erklärung des IfEE zu den Tarifverhandlungen im November 2023



Am 20. November beteiligen wir uns am bundesweiten Hochschulaktionstag, unterbrechen den Alltag unseres Instituts und schließen uns den Forderungen und Aktionen der bundesweiten Tarifbewegung an. Wir, Mitarbeitende aus Forschung, Lehre, Technik und Verwaltung sind bereit im Rahmen der aktuellen Tarifauseinandersetzung und darüber hinaus für bessere Arbeitsbedingungen an der HU sowie im gesamten akademischen Bildungsbereich zu streiten.

Wie an vielen Stellen im Bildungsbereich verschlechtern sich die Arbeitsbedingungen an der Humboldt- Universität seit Jahren und sind oft nicht mehr zumutbar. Besonders drastisch ist die Situation in der Verwaltung: Personalmangel, Überlastung, unattraktive Vergütung, fehlender Inflationsausgleich, hohe personelle Fluktuation. (Selbst-)Verwaltungswissen geht damit verloren und Stellenneubesetzungen werden verschleppt. Wir empfinden dies mittlerweile als Abwärtsspirale. Unter dieser Situation leiden wir alle; sie droht gute Lehre und Forschung an der gesamten Universität zu untergraben.

Das Fundament des akademischen Alltags sind die Mitarbeitenden in der Verwaltung. Sie bilden den kundigen und beständigsten Kern unserer Universität. Sie gewährleisten einen funktionierenden Ablauf des akademischen Lebens und sind zentrale Säule der Selbstverwaltung. Die Sekretariate leisten anspruchsvolle, geschäftsführende Assistenzarbeit. Eine substanzielle Lohnerhöhung ist dringend nötig. Längst fällig sind außerdem eine Überarbeitung der Stellenprofile und Höhergruppierung unserer Sekretariatsstellen. Nur über Aufwertung und Entlastung dieser Stellen wird es gelingen, die Abwärtsspirale zu durchbrechen.

Auch studentische Mitarbeitende sind unverzichtbar in Forschung und Lehre. Ihre Entlohnung stagniert jedoch auf Mindestlohn-Niveau, während Miet- und Lebenshaltungskosten in Berlin enorm steigen. Wir fordern eine Entlohnung von studentischer Mitarbeit, die substantiell zum Lebensunterhalt von Studierenden beiträgt. SHK-Stellen dürfen kein Privileg gut situierter Studierender und Gefahr für das Vorankommen im Studium sein.

Wissenschaftliche Mitarbeitende leisten nicht nur wesentliche Beiträge zur Forschung, sondern sind auch Kern der Lehre. Sie sind aber zu großen Teilen befristet und nur zu 50 oder 66 Prozent beschäftigt. Unsichere Zukunftsperspektiven, Kurzzeitverträge und strukturell erzwungene unbezahlte Arbeit schaden nicht nur den Beschäftigten, sondern dem ganzen Universitätsbetrieb.

Wir alle, Verwaltungsmitarbeitende, Studentische Mitarbeitende, der Mittelbau, Professor*innen und natürlich auch die Studierenden leiden unter diesen Bedingungen und teilen die gleichen Anliegen. Gemeinsam arbeiten wir unermüdlich, um sicherzustellen, dass Lehre, Forschung und Verwaltung funktionieren. Doch dies wird von Jahr zu Jahr schwieriger. Gute und kritische Forschung sowie Lehre, die Kernaufgaben der Universität, sind gefährdet. Einige dieser Probleme lassen sich im Rahmen der aktuellen Tarifrunde oder auf der Ebene der HU angehen. Die Unterfinanzierung der Universität und die Prekarisierung des akademischen Arbeitens werden wir in den kommenden Jahren darüber hinaus auf verschiedenen Ebenen angehen müssen, damit die Universität ihrer gesellschaftlichen Rolle gerecht werden kann.

Wir solidarisieren uns statusübergreifend. Angesichts der explodierenden Lebenshaltungskosten sind Lohnerhöhungen von über 10%, mindestens aber 500 mehr, gerade für die unteren Entgeltgruppen unerlässlich. Entlastung und Aufwertung müssen folgen. Gute Arbeitsbedingungen in Verwaltung, Service, Technik, Forschung und Lehre sind unabdingbar für eine funktionierende Hochschule, exzellente und kritische Wissenschaft.

15. November 2023

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Das Institut | Aktuelles | Willkommensschreiben für angehende Studierende

Willkommensschreiben für angehende Studierende



In unserem "Willkommensschreiben für angehende Studierendefinden" finden Sie alles Wichtige zum Studienbeginn.

Neue Methodenbroschüre erschienen



Die neue Methodenbroschüre des Studienprojektes »Transforming Solidarities« wurde heute im Institutskolloquium vorgestellt und ist nun verfügbar. Als PDF auf dieser Seite und als Druckexemplar im Sekretariat.

boasblogs: Undoing Race and Racism



The boasblog “Undoing Race and Racism” presents anthropological perspectives on racism and racist formations in Germany, where a new conjuncture has increased critical engagement with the ongoing effects of institutional, everyday and violent racism. You will find an introductory text by the editorial team here.

Editorial Team: Manuela Bojadžijev (Humboldt-University Berlin), Katharina Schramm (University of Bayreuth), and Mihir Sharma (University of Bayreuth)