Vertrauensdozent:innen am IfEE
Am IfEE legen wir großen Wert auf ein respektvolles und achtsames Miteinander. Wir möchten, dass alle Institutsmitglieder, Studierenden und Besucher:innen jederzeit, an jedem Ort und bei jeder Veranstaltung anerkannt werden und sich frei von Belästigung, Machtmissbrauch und Diskriminierung entfalten und ausdrücken können. Das Erkennen und Abbauen diskriminierender Strukturen ist ein gemeinsamer kontinuierlicher Lernprozess.
Solltest Du diskriminierende, beleidigende oder einschüchternde Reden, Gesten, Symbole oder Taten erleben oder beobachten, wende Dich gerne an eine:n unserer Vertrauensdozent:innen. Dabei musst du dir nicht sicher sein, ob etwas als "Diskriminierung" gilt oder nicht. Unsere Vertrauensdozent:innen hören zu, stehen bei, können innerhalb des Instituts vertraulich vermitteln, und helfen beim Kontakt mit den zentralen Beratungs- und Beschwerdestellen.
Die Vertrauensdozierenden beraten parteilich. Das heißt, die Interessen und Bedürfnisse der Ratsuchenden stehen im Vordergrund und werden im Kontext struktureller Machtverhältnisse betrachtet. Grundlage hierfür bildet ein intersektionales Diskriminierungsverständnis.
Die Vertrauensdozierenden beraten vertraulich und transparent. Das heißt, ohne Einvernehmen der Ratsuchenden werden keine personenbezogenen Informationen geteilt (dies umfasst alle Informationen, die Rückschlüsse auf den individuellen Fall erlauben). Alle weiteren Schritte erfolgen nur mit expliziter Zustimmung der ratsuchenden Person.
Als erste Anlaufstelle am IfEE leisten die Vertrauensdozierenden Beistand und Unterstützung, ihre Beratung ist nicht in erster Linie auf Intervention ausgerichtet. Sie zielt darauf ab, die Ratsuchenden dabei zu unterstützen, selbstbewusst und in Eigenregie für ihre Rechte einzutreten. Die Beratenden leisten emotionalen Beistand und helfen dabei, die Situation zu verstehen, Anliegen zu klären und Handlungsoptionen und Unterstützungsangebote aufzuzeigen. (Empowerment)
Bei Diskriminierungsfällen kann eine Verweisberatung erfolgen (d.h. es wird an Stellen mit den entsprechenden Kompetenzen innerhalb und außerhalb der HU weiterverwiesen). Hierbei entscheidet die ratsuchende Person, ob sie strukturinterne oder strukturexterne Beratungsangebote in Anspruch nehmen möchte.
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