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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Archiv

In diesem Archiv sind alle Veranstaltungen, Projekte uvm. aus dem Labor Kritische Europäisierungsforschung zusammengefasst.
Wintersemester 2018/2019

Claudia Bruns, Ruza Fotiadis, Regina Römhild, Nenad Stefanov

Interdisziplinäres Forschungskolloquium
„Border Studies und kritische Migrationsforschung“
Schwerpunkt: Grenzen Europas - Vom Menschenrechtsdiskurs zu den Politiken des Humanitären

 

Offen für alle Interessierten des Labor Kritische Europäisierungsforschung und Labor Migration

Für Masterstudierende der Europäischen Ethnologie: Leistungsnachweis möglich im MA Modul 3: Forschungsfelder der Europäischen Ethnologie und wissenschaftliches Argumentieren, Schwerpunkt Europäisierung

R 4.30, Georgenstr. 47, 4. Stock, Institut für Kulturwissenschaft

 

An der HU Berlin wurde 2016 das Zentrum für transnationale Grenzforschung „Border Crossings - Crossing Borders“ gegründet, das seither ein interdisziplinäres Forschungskolloquium veranstaltet. Dieses wird getragen vom Institut für Europäische Ethnologie (Labor Migration und Labor Kritische Europäisierungsforschung) sowie der Professur für Historische Anthropologie und Geschlechterforschung am Institut für Kulturwissenschaft und von Vertreter_innen der Geschichtswissenschaften. Es versteht sich als Werkstatt für die Auseinandersetzung mit aktuellen Fragen europäischer Grenz- und Migrationsforschung und wird von allen beteiligten Lehrenden gemeinschaftlich gestaltet.

 

In diesem Semester liegt der Schwerpunkt auf der gemeinsamen Auseinandersetzung mit grundlegenden Texten, die sich mit dem ambivalenten Verhältnis Europas zum Menschenrechtsdiskurs befassen. Einerseits versteht sich Europa spätestens seit der Aufklärung als Repräsentant universell geltender Menschenrechte, die zugleich als „europäisches Erbe“ herausgestellt werden. Andererseits führte dasselbe Europa massive Ungleichheiten und Rassismen, zuletzt an den heutigen Grenzen der EU, ein. Dabei werden die aktuellen Verhandlungen von Europas Grenzöffnungen oder -schließungen ihrerseits als „humanitäre Frage“ diskutiert. In drei vierstündigen thematischen Sitzungen werden zum einen jeweils zwei Texte auf ihre interdisziplinäre Relevanz hin kritisch diskutiert. Zum anderen erhalten in jeder dieser Sitzungen Promovierende die Möglichkeit, ihre Arbeiten vor dem Hintergrund der in den Texten aufgeworfenen Fragestellungen und Zugänge zu reflektieren und mit einem fächerübergreifenden Publikum aus Studierenden, Nachwuchswissenschaftler*innen und etablierten Forscher*innen gemeinsam weiterzuentwickeln. Ergänzend bzw. alternativ zu den Präsentationen der Promovierenden können Masterstudierende die Diskussion mit zuvor angefertigten Thesenpapieren mitgestalten und dadurch einen Leistungsnachweis für die Lehrveranstaltung erbringen.

 

Begleitet wird das Kolloquium von Vorträgen ausgewählter Referent*innen, die von verschiedenen Fachrichtungen aus einen Blick auf das Forschungsfeld der Border Studies werfen. Diese Form der lektürebasierten Diskussion und inhaltlichen Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsansätzen und Fragestellungen schafft einen interdisziplinären Rahmen, der Promovierenden eine intensive Reflexion ihrer eigenen Arbeiten ermöglicht und Masterstudierenden einen inspirierenden Austausch hinsichtlich der Themenfindung ihrer Abschlussarbeiten bietet. Eine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen, einschließlich der Vorbereitung der Texte und Beteiligung an den Diskussionen, wird vorausgesetzt. Masterstudierende sollten idealerweise schon Vorkenntnisse mitbringen, etwa aus Einführungsseminaren mit Schwerpunkt „Europa/Europäisierung“, „Migration“ und/oder „Grenze“. Zur Planung der Zusammenarbeit im Kolloquium ist die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung am 22.10. dringend erforderlich.

Termine:

22.10. Eröffnung, 16:00-18:00 Uhr

12.11. Border Studies I; 14:00-18:00

03.12. Border Studies II,14:00-18:00

07.01. Border Studies III, 14:00-18:00

04.02. Border Studies: Abschluss, 16:00-18:00


 

 

Forschungs- und Studienprojekte

abgeschlossen:
  • Gastropolis. Mobilitäten und Grenzen im Aushandlungsraum der Gastro-Ökonomie, Studienprojekt - Leitung: Prof. Dr. Regina Römhild, Dr. Sanna Schondelmayer (2014/2015) (Information)
  • Andere Europas. Soziale Imagination in transnationalen Bewegungen und urbanen Öffentlichkeiten (Other Europes/Europe's Others. Social imagination in transnational movements and urban publics), Studienprojekt (2010/2012) (Information)
  • Exhibiting Europe, Norwegischer Forschungsrat (2008 - 2011) (Information)
  • Der Homo Europaeus in der Nahrungsforschung und der Medizin., Teilprojekt im Rahmen des Forschungsverbunds „Imagined Europeans. Die wissenschaftliche Konstruktion des Homo Europaeus“, BMBF (2006 - 2009) (Information)
  • Identitätspolitik und nationale Repräsentation: Armenien auf dem Weg nach Europa, DFG-Projekt (2004 - 2008) (Information)
  • Challenges of Biomedicine, EU-STREP (2004 - 2007) (Information)
  • Teaching Human Rights in Europe. Purposes, Realization and Consequence, VW-Stiftung (2003 - 2006) (Information)
  • Grenz-Erkundungen. Die Euroregion Pomerania, Studienprojekt (2001/2003)
    Publikation: Blask, Falk/Kaschuba, Wolfgang (Hg.) (2003): Europa an der Grenze. Ost Odra West Oder. In: Berliner Blätter. Ethnographische und ethnologische Beiträge. Sonderheft, vol. 30. Berlin.

Dissertationen

laufend:
  • Funk, Thomas: „Sakrale Landschaft“ Konnersreuth. Konkurrierende Raumproduktionen zwischen religiöser Praxis, „kulturellem Erbe“ und touristischer Inwertsetzung
  • Kremmler, Katrin: Eurasische Magyaren: Postkoloniale Perspektiven auf den neuen ungarischen Nationalismus im Kontext der Europäisierung
  • Lewicki, Pawel: Pioniere der Integration? Das „alte” und das „neue” Europa im Verwaltungsapparat der Europäischen Kommission
  • Pampuch, Sebastian: Postcolonial exile in a divided Germany: biographical case studies (Information)
  • Westrich, Michael: Migration als kosmopolitische soziale Bewegung? Versuch einer dekolonial informierten Ethnographie der Grenze (Arbeitstitel)
  • Wolf, Kristine: Lokale Verhandlungen über das „Einwanderungsland Europa“ – Vorstellungen, Wissen und Interaktionen von „Migrant_innen“ und „Einheimischen“ in Euro-Mediterranen Grenzräumen (Information)
abgeschlossen:
  • Adam, Jens (2016): Ordnungen des Nationalen und die geteilte Welt. Zur Praxis Auswärtiger Kulturpolitik als Konfliktprävention. (Publikation)
  • Bergmann, Sven (2014): Ausweichrouten der Reproduktion. Biomedizinische Mobilität und Praxis der Eizellspende. Wiesbaden. (Publikation)
  • Ehrlich, Kornelia (2014): Creative City Ljubljana? Europäisierungsprozesse im Spannungsfeld neoliberaler Regierungspolitiken und widerständiger Praktiken. Berlin. (Publikation)
  • Vonderau, Asta (2010): Leben im „neuen Europa“. Konsum, Lebensstile und Körpertechniken im Postsozialismus. Bielefeld. (Publikation)
  • Poehls, Kerstin (2009): Europa backstage. Expertenwissen, Habitus und kulturelle Codes im Machtfeld der EU. Bielefeld. (Publikation)
  • Keinz, Anika (2008): Polens Andere. Verhandlungen von Geschlecht und Sexualität im postsozialistischen Polen. Bielefeld. (Publikation)

Veranstaltungen (Auszug)

Kooperationen

Lehrveranstaltungen

Interdisziplinäres Forschungskolloquium „Border Studies“ und kritische Migrationsforschung
Sommersemester 2018

Bordering Europe: Grenzpolitiken, (post-) imperiale Gefüge und die Produktion von zeiträumlichen Un-/Ordnungen entlang der EU-Außengrenzen

In diesem Semester wird sich das Kolloquium schwerpunktmäßig mit Texten und Forschungen beschäftigen, die Grenzräume und -regime entlang des „EU’s immediate outside“ (Jansen 2015) untersuchen. Hierunter verstehen wir zunächst Konstellationen direkt hinter den gegenwärtigen Außengrenzen, in denen EU-Politiken und Regularien dennoch vielfältige Machteffekte hervorrufen und sogar spezifische zeiträumliche Ordnungen ko-kreieren.

So hat etwa der Anthropologe Stef Jansen Bosnien-Herzegowina als einen „geopolitisch produzierten Warteraum“ analysiert, in dem die Zeit zu stagnieren oder erratisch voranzuschreiten scheint. Bürger_innen werden hier durch diskriminierende Grenzregime „stillgestellt“ und verlieren sukzessive ihr Vermögen, lineare Biografien zu leben oder zu planen. „Zukunft“ wird zu einer flüchtigen, kaum greifbaren Figur; Stagnation, kurzfristige Projekte und ein Sehnen nach „Normalität“ bestimmen das individuelle und kollektive zeitliche Empfinden in diesem Warteraum.

Wir wollen solche Beobachtungen und Analysen zum Anlass nehmen, um einen vergleichenden Blick auf unterschiedliche zeiträumliche Konstellationen entlang der südlichen und östlichen EU-Außengrenze zu werfen. Hierzu streben wir an, ethnografische Befunde mit einer historischen Tiefenschärfe auszustatten, indem wir etwa nach den Präsenzen vergangener und gegenwärtiger „imperialer Formationen“ (Stoler, McGranahan & Perdue 2007) fragen. Denn in diesen Grenzräumen treffen EU-Politiken und bürokratische Prozeduren auf die (materiellen, sozialen, ökonomischen, imaginären...) Überbleibsel und Effekte kolonialer Herrschaft, des Osmanischen oder Habsburgerreiches oder des Staatssozialismus.

Vor diesem Hintergrund möchten wir insbesondere folgende Fragestellungen diskutieren: Welche neuen Erkenntnisse lassen sich über die gegenwärtige Konfiguration der EU als einer zweifelsohne machtvollen, ggf. imperialen Formation durch einen solchen vergleichenden und interdisziplinären Blick gewinnen? Stechen bestimmte politische Rationalitäten, Praxen und Brechungen besonders deutlich hervor, wenn man Settings im südlichen Mittelmeer, in Südosteuropa und im postsowjetischen Raum in einen analytischen Zusammenhang bringt? Rufen EU-Grenzregime hier ähnliche oder eher differierende, plurale zeitliche Rationalitäten oder zeiträumliche Ordnungen hervor? welche Formen einer temporalen Fassung von Grenzen sind produktiv für eine Analyse? Und welche alternativen relationalen Geographien von „Europa“ tauchen auf, wenn wir Orte und Konstellationen, die aktuell direkt außerhalb der EU-Außengrenze liegen, ins Zentrum rücken?

In den drei vierstündigen Sitzungen werden folgende Lehr- und Diskussionsformate kombiniert: (i) die gemeinsame Erarbeitung von und Auseinandersetzung mit aktuellen Forschungsansätzen und Fragestellungen auf Basis einer vorbereitenden Lektüre von jeweils zwei Pflichttexten; (ii) Vorträge von Gastreferenten; (iii) die Vorstellung von laufenden Promotions- und ggf. fortgeschrittenen Masterprojekten, die sich – auch abweichend von dem Semesterthema – in den Bereichen der Border Studies, Migrations- und Europäisierungsforschung bewegen.

Die Sitzungen finden zu den unten aufgeführten Terminen, jeweils Donnerstags von 14-18 Uhr statt. Für die erste Sitzung am 17.5. ist Raum 5.57 im Institut für Slawistik, Dorotheenstraße 65 reserviert. Die Räume für die folgenden Sitzungen werden noch bekannt gegeben.

Eine regelmäßige Teilnahme an den Veranstaltungen, einschließlich der Vorbereitung der Texte und Beteiligung an den Diskussionen, wird vorausgesetzt. Masterstudierende sollten idealerweise schon Vorkenntnisse mitbringen, etwa aus Einführungsseminaren mit Schwerpunkt „Europa/Europäisierung“, „Migration“ und/oder „Grenze“. Zur Planung der Zusammenarbeit im Kolloquium ist die Teilnahme an der Einführungsveranstaltung am 17.5.2018 dringend erforderlich.

Semesterprogramm (Stand 5. Mai)

17.5. Bordering Europe: Grenzpolitiken, (post-) imperiale Gefüge und die Produktion von zeiträumlichen Un-/Ordnungen entlang der EU-Außengrenzen I

14:15-14:45

inhaltliche Einführung in das Semesterprogramm, Erwartungen der Teilnehmenden, Vorstellung, Diskussion und Ergänzung des Programms


14:45-15:45
Textdiskussion Jansen (2014) mit Schwerpunkt auf der Produktion von zeiträumlichen Gefügen an den EU-Außengrenzen als Effekt von Europäisierungsprozessen sowie auf „temporal reasoning“ als einer analytischen Untersuchungskategorie.


16:15-17:45
Vortrag mit Diskussion von Maria Brujic (Sozialanthropologin, Belgrad): „Yearnings for the normal lives“ after 2000 in Serbia and Bosnia-Herzegovina – comparative anthropological analysis.

Abstract

In my presentation I'll compare two books on the anthropology of future and time based on ethnographic fieldworks on “normal lives” after 2000 among people in Bosnia and Herzegovina (Jansen 2015) and Serbia (Žikić 2013). The similarities in narratives of authors’ interlocutors and consequently in their research results reveal similar responses to current condition in these two states. On the one hand, the current everyday life is seen as “not normal” in comparison to the high quality of life they had in the Socialist Federal Republic of Yugoslavia. On the other hand, Jansen’s and especially Žikić’s interlocutors have high hopes of the EU-integrations and the future lives within the EU as a way of re-establishing normality. However, both authors notice that their interlocutors do not see themselves as agents of civic and political activism and are embedded in social practices of “waiting”, yearning for hope or expecting normality instead of active engagement for a change.

CV

Dr. Marija Brujić is an assistant professor of ethnology and anthropology at the University of Belgrade. She received her BA, MA, and Ph.D. from the University of Belgrade. In addition to this, she finished her M.Sc. studies in visual anthropology at the University of Oxford (2009/10). She was also a visiting student at the Comenius University in Bratislava (2008) and a visiting scholar at the Karl Franzens University in Graz (2013). She published books in Serbian on Non-alignment movement in the SFRY, the anthropological analysis of the Europeanisation of Serbia at the beginning of the 21st century and a book on cultural representations of the EU and EU-integration of Serbia among members of Serbian Diaspora in Graz.

 

27.6. Antrittsvorlesung Nenad Stefanov


28.6. Bordering Europe: Grenzpolitiken, (post-) imperiale Gefüge und die Produktion von zeiträumlichen Un-/Ordnungen entlang der EU-Außengrenzen II


14:15-15:45
Vergleichende Diskussion aktueller Forschungsarbeiten zu Grenzregimen/ -politiken in unterschiedlichen Settings entlang der EU-Außengrenzen (Mittelmeer, Südosteuropa, postsowjetischer Raum) insbesondere im Hinblick auf deren Effekte auf zeiträumliche Ordnungen. Im Zentrum stehen hierbei folgende Studien: Andersson 2014, Cabot 2014, Follis 2012. (Bei Interesse können gerne laufende/geplante Forschungsvorhaben von Teilnehmenden in das Programm integriert werden.)


16:15-17:45
Vortrag mit Diskussion von Srđan Radović, (Ethnologisches Institut, Belgrad): Titel folgt zeitnah


12.7. Bordering Europe: Grenzpolitiken, (post-) imperiale Gefüge und die Produktion von zeiträumlichen Un-/Ordnungen entlang der EU-Außengrenzen III

14:15-15:45
Input von Nenad Stefanov und Textdiskussion: Bedeutungswandel von Grenzen auf dem Balkan: vom Eisernen Vorhang zu EU Außengrenzen

16:15-17:45
Präsentation und Diskussion von laufenden oder geplanten Forschungsvorhaben von Kolloquiumsteilnehmer_innen; genauere Ausgestaltung erfolgt im Laufe des Semesters und auf Basis der vorherigen Diskussionen.

Literatur

Ruben Andersson: Illegality, Inc. Clandestine Migration and the Business of Bordering Europe. Oakland 2014.
 

Heath Cabot: On the Doorstep of Europe. Asylum and Citizenship in Greece. Philadelphia 2014

Elizabeth Cullen Dunn: No Path Home. Humanitarian Camps and the Grief of Displacement. Ithaca, London 2017.

Elizabeth Cullen Dunn & Michael S. Bobick: The empire strikes back: War without war and occupation without occupation in the Russian sphere of influence. In: American Ethnologist 41,3 (2014).

Karolina S. Follis: Building Fortress Europe. The Polish-Ukrainian Frontier. Philadelphia 2012.

Stef Jansen: On Not Moving Well Enough. Temporal Reasonings in Sarajevo for “Normal Lives”. In: Current Anthropology 55,9 (2014).

Stef Jansen: Yearnings in the Meantime. ‘Normal Lives’ and the State in a Sarajevo Apartment Complex. New York & Oxford 2015.

Yael Navaro-Yashin: „Life is Dead Here“: Sensing the Political in No-Man’s Land. In: Anthropological Theory 3,1 (2003)

Madeleine Reeves: Border Work: Spatial Lives oft he State in Rural Central Asia. Cornell 2014.

Ann Laura Stoler, Carole McGranahan & Peter C. Perdue (eds.): Imperial Formations. Santa Fe 2007.
 

Ann Laura Stoler: (ed.) Imperial Debris. On Ruins and Ruination. Durham, London: Duke University Press. Philadelphia 2014.

Charles S. Maier, Once Within Borders Territories of Power, Wealth, and Belonging since 1500, Harvard University Press 2016.

Wendy Brown, Walled States, Waning Sovereignty, New York: Zone Books 2010.

Béatrice von Hirschhausen, Michael G. Esch (Hg.),Wahrnehmen - Erfahren - Gestalten. Phantomgrenzen und soziale Raumproduktion, Göttingen 2017