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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Labor Migration

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Der Titel "Labor Migration" trifft in zweifacher Hinsicht zu: Wir wollen sowohl Migration selbst als ein Labor gesellschaftlicher, kultureller Entwicklungen zur Diskussion stellen, als auch die Migrationsforschung im Labor einer kritischen Prüfung und reflexiven Neuausrichtung unterziehen. Seit 2010 engagiert sich das Labor als Berliner Plattform in aktuellen Debatten einer kritischen Migrationsforschung, in enger Verbindung zu anderen Initiativen und Instituten, die ähnliche Fragestellungen verfolgen.

Das Labor Migration ist ein Hierarchien übergreifender, selbst gestalteter Diskussionsraum, der Forscher*innen (Studierende, Promovierende, Mitarbeitende und Lehrende) am Institut und interessierte 'Externe' entlang von inhaltlichem Engagement und Expertise verbindet.

Anregungen und neu hinzukommende Interessent*innen sind herzlich willkommen!



Aktuelles

Podiumsdiskussion: Grenzen in Europa. Wie umgehen mit neuen Herausforderungen?

Termin: Donnerstag, 29.11.2018 - 19:00 Uhr

Ort: Gedenkstätte Berliner Mauer, Besucherzentrum, Bernauer Straße 119, 13355 Berlin

Das Bedürfnis nach Abgrenzungen wächst in Europa. Vor diesem Hintergrund diskutiert das Podium die Grenzregime des Kontinents. Der Fall der Eisernen Vorhangs brachte nicht nur ein geeintes Europa hervor: Unweit davon, im zerfallenden Jugoslawien, entstanden gewaltsam voneinander abgegrenzte, ethnisch homogene Gemeinschaften. Das Podium reflektiert solche Ambivalenzen und den Zusammenhang zwischen Migration und Grenzen: Können abgedichtete Grenzen Migration regulieren, und ist die Forderung nach Abgrenzung eine Reaktion auf Zuwanderung? mehr...

Moderation: Harald Asel, Berlin, Inforadio (rbb)
Es diskutieren: Dr. Andrea Despot, Direktorin der Europäischen Akademie Berlin; Dr. Ulrike Jureit, Hamburger Institut für Sozialforschung; Gerald Knaus, Vorsitzender der Europäischen Stabilitätsinitiative; Prof. Dr. Regina Römhild, HU Berlin, Institut für Europäische Ethnologie

Das Podiumsgespräch wird aufgezeichnet und voraussichtlich am Sonntag, 06. 01.2019, um 11.05 Uhr, im Inforadio (rbb) ausgestrahlt. Weitere Infos: https://www.inforadio.de/ 

In Kooperation mit der Gedenkstätte Berliner Mauer.

Keine Anmeldung erforderlich. Eintritt frei


Die Labore "Anthropologie ländlicher Räume", "Media & Digital Anthroplogy"  und "Migration" laden herzlich zur Präsentation des Filmes"Die neuen Kinder von Golzow" und einem anschließenden Gespräch mit der Regisseurin Simone Catharina Gaul ein.

Termin: Mittwoch, 28.11.2018 - 16.15 Uhr

Ort: Institut für Europäische Ethnologie, Media Lab, M_hrenstr.41, 10117 Berlin, Raum 09

Dem ostdeutschen Dorf Golzow, berühmt für Winfried Junges Langzeitdokumentarfilmprojekt „Die Kinder von Golzow", gehen die Kinder aus. Um sein Dorf vor dem Verschwinden zu retten, hat BürgermeisterFrank Schütz eine Idee: Syrische Flüchtlingsfamilien sollen nach Golzow ziehen. „Flüchtlinge sind unsere letzte Chance", sagt Schütz. Er träumt von Nachwuchs für Feuerwehr, Sportverein und Tanzclub, von syrischen Altenpflegern und Ärzten, von einem arabischen Restaurant und dem Bau einer Moschee in der nächsten größeren Kreisstadt. Doch die meisten Dorfbewohner wissen nicht einmal, wo Syrien liegt – und sind zunächst entsprechend skeptisch. […] 

„Die neuen Kinder von Golzow" erzählt die Geschichte des Golzower Integrationsexperiments und zeichnet gleichzeitig ein sensibles Portrait der Familie Sayed Ahmad. (Indi-Film Stuttgart)