Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

STS Lab: Fortsetzung der Methodendiskussion

  • Wann 14.06.2016 von 10:00 bis 12:00 (Europe/Berlin / UTC200)
  • Wo 107a
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So produktiv unsere Diskussionen über eine phäno-praxeologische (oder phänomenographische...) Herangehensweise in den letzten Monaten waren, tauchte doch immer wieder die Frage auf: Was heißt das denn konkret für die Forschung? Wie, mit welchen Methoden muss man forschen, um zu diesen Fragen beitragen zu können? Welche Daten brauche ich und wie bekomme ich die?
Deswegen hatten wir am 17.5. eine Sitzung mit dem Fokus auf Methoden-Fragen.

Da es schwierig ist, auf allgemeiner Ebene und losgelöst vom empirischen Problem über Methoden zu sprechen, möchten wir in der Sitzung am 14.6. anhand eines konkreten Textbeispiels weiter diskutieren.
Der Text "The Cosmopolitics of Niching: Rendering the city habitable along infrastructures of mental health care" von Milena Bister, Jörg Niewöhner und Martina Klausner ist gerade im Sammelband "Urban Cosmopolitics. Agencement, Assemblies, Atmospheres" von Anders Blok und Ignacio Farias erschienenen .
Uns interessiert, ob/wie sich Material, das einen "Fall" im Zentrum hat, dazu eignet allgemeinere Aussagen über Praxis-Modi und urbane Prozesse zu machen. Die Forschung, die den Fallgeschichten zu Grund liegt, hatte in seinem Design nicht das Ziel, etwas über urbane Prozesse aussagen zu können, aber es tauchte in der Forschung als wichtiges Motiv aus Sicht unserer Informanten aus. Die Frage, die wir gerne diskutieren würden, wäre: Mit welchen Methoden / welchem Material könnten man hier bestimmte Aspekte stärker herausarbeiten?

Für diesen (und weitere) Text(e), die wir der Sitzung zugrunde legen möchten, könnt ihr bzw. können Sie uns kontaktieren.