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Ausstellung „Das klingende Sonntagsrätsel und die Postkontrolle in der DDR“

Die am 15. Juli eröffnete Ausstellung „Das klingende Sonntagsrätsel und die Postkontrolle in der DDR“ am Institut für Europäische Ethnologie ist noch bis zum 28. November 2014 geöffnet.

Die Ausstellung ist im 1. OG der Institutsgebäudes in der Mohrenstraße 40/41 (nahe Hausvogteiplatz) zu finden und montags bis freitags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

 

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„Das klingende Sonntagsrätsel“ und die Postkontrolle in der DDR

Westliche Unterhaltungsprogramme waren für die Menschen in der DDR von großer Bedeutung. Sie waren aber auch ein Politikum.

„Das klingende Sonntagsrätsel“, seit 1965 vom RIAS gesendet, war eine gesamtdeutsche Familiensendung, die bis heute überlebt hat. In den Archiven des Bundesbeauftragten für die Stasiunterlagen (BSTU) befinden sich 4500 an den RIAS adressierte Briefe und Postkarten aus der Zeit von 1982-1989, die dort nie ankamen. Sie wurden von der Stasi geöffnet, ausgewertet und einbehalten.

In einem zweisemestrigen Studienprojekt des Instituts für Europäische Ethnologie wurden die Archivbestände gesichtet, analysiert und interpretiert. Ergänzt durch Interviews mit dem damaligern Moderator der Sendung und HörerInnen entstand ein wichtiger Beitrag zur Postkontrolle der DDR und zur deutsch-deutschen Rundfunkgeschichte.

Das Projekt wurde gefördert von der Humboldt-Universitäts-Gesellschaft.

 

Mehr Informationen zur Ausstellung und zum Projekt finden Sie im Booklet:

„Das klingende Sonntagsrätsel“ (Booklet) PDF