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Pilotprojektwoche mit Schüler_innen zum Thema Großstadtleben vom 14.–17. Oktober 2014

In Kooperation mit der Sophie-Scholl-Schule und der Nelson-Mandela-Schule sowie der Bundeszentrale für politische Bildung findet vom 14.10 bis 17.10.2014 eine vom Institut für Europäische Ethnologie initiierte Pilotprojektwoche zum Thema „Großstadtleben: Spannungsfeld zwischen Grenzziehung und Grenzöffnung“ statt.

Es soll danach gefragt werden, was das Zusammenleben in der Stadt für uns bedeutet. Dabei geht es darum, nach Grenzen und ihrer Überwindung zu suchen und um die Frage, wodurch Teilnahme am Großstadtleben ermöglicht oder verhindert wird (z.B. durch ökonomische Grenzen, subkulturelle Grenzen, Angstgrenzen, u. a.) und welche Praktiken der Durchbrechung solcher Grenzen es in der Stadt gibt. Die teilnehmenden Schüler_innen aus Philosophie-Kursen des 11. Jahrgangs erhalten eine Einführung in grundlegende theoretische Konzepte zum Großstadtleben und lernen wissenschaftliche Methoden zur Erforschung des Lebens in der Stadt kennen, die sie anschließend selbst im Rahmen von Erkundungsgängen erproben und dokumentieren. Dabei werden sie von jungen Wissenschaftler_innen (fortgeschrittene Studierende und Promovierende) der Europäischen Ethnologie an der Humboldt-Universität begleitet und unterstützt. Das Projekt findet seinen Abschluss in einer von den Schüler_innen gestalteten Ausstellung, in der sie die Ergebnisse ihrer Feldforschungen vorstellen und theoretisch reflektieren.

 

Die Pilotprojektwoche ist das erste Projekt der Schüler_innengesellschaft für (Europäische) Ethnologie, die von unserem Institut neu eingerichtet wurde und in Zukunft weitere Vorhaben realisieren will.