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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Neuigkeiten | Ernährungsräume zwischen Stadt und Land im Widerstreit von Ökonomie und Ökologie

Ernährungsräume zwischen Stadt und Land im Widerstreit von Ökonomie und Ökologie

 

Noch 3 freie Plätze im Studienprojekt!

 

Die sozialen Folgen der Lebensmittelproduktion beginnen heute überall vor der Haus-tür. Hinzu kommen Auswirkungen des Klimawandels wie Wassermangel und zuneh-mende Unwetter, die u. a. die Sorge um die Sicherstellung der Ernährung einer wach-senden Weltbevölkerung vergrößern. Die moderne Landwirtschaft wird inzwischen als einer der zentralen Auslöser für die Bedrohung der Biodiversität betrachtet und die fehlende Einbindung in Raum und Zeit kennzeichnet eine delokalisierte Nahrungsgüterproduktion.

Wie reagieren die Bewohnerinnen und Bewohner der Städte auf diese Herausforde-rung und wie können sie das Ernährungssystem beeinflussen? Was sind neue Mög-lichkeiten gesellschaftlicher Teilhabe z. B. hinsichtlich der Lebensmittelproduktion unter einer sich stetig verändernden Produzenten-Verbraucher-Beziehung? Mit Kon-zepten wie Commons, solidarische Ökonomie, Subsistenz oder „buen vivir“ wird ver-sucht, darauf sozial-konkrete Antworten zu geben und im Europäisierungsprozess zu einer überregionalen Abstimmung zu kommen. Gerade das rückt Rollenverteilungen, Geschlechterkontexte oder soziale Machtkonstellationen in ein neues Licht.

 

Ausführlicher dazu unter Lehrveranstaltungen

Melden Sie sich bei Nachfragen gern bei PD. Dr. Leonore Scholze-Irrlitz