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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die meisten Fragen zu Studien- und Prüfungsangelegenheitenn lassen sich mit einem Blick in die für Sie gültige Studien- und Prüfungsordnung (siehe Dokumente und Formulare) beantworten.
Nahezu alle darin nicht zu findenden Regelungen zu Studien- und Prüfungsangelegenheiten finden Sie in der darüber hinaus geltenden Fächerübergreifenden Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung (ZSP-HU).

 

Wo und wie kann ich mich über aktuelle Informationen zum Studium informieren?

Muss ich mich für eine Lehrveranstaltung anmelden?

Wie und wo erhalte ich einen Leistungsnachweis für eine Lehrveranstaltung?

Wie laufen Modulabschlussprüfungen ab und wie/wann melde ich mich an?

Wann und wie kann ich meine Abschlussarbeit schreiben?

Können Bearbeitungszeiten für Studienleistungen oder Prüfungen in besonderen Fällen verlängert werden?

Werden Projekttutorien und Q-Tutorien als Studienleistung anerkannt?

Ich möchte den Studiengang, das Kern- oder Zweit- oder Beifach wechseln. Was ist zu beachten?

Ich bin nicht mehr Student_in am Institut und erhalte noch E-Mails über die Mailingliste der Fachschaftsinitiative. Wie kann ich das abstellen?

Schreiben Professor_innen Gutachten und/oder Referenzschreiben? Was muss ich beachten?

 

Wo und wie kann ich mich über aktuelle Informationen zum Studium informieren?

Zuallererst ist wichtig, dass Sie sich darüber im Klaren sind, dass Sie als Student_in selbst dafür verantwortlich sind, sich über aktuelle Informationen und Neuigkeiten zu informieren. Daher ist es wichtig, dass Sie die für Sie gültige Studien- und Prüfungsordnung (siehe Dokumente und Formulare) kennen und auch von der darüber hinaus geltenden Fächerübergreifenden Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung (ZSP-HU) wissen, wo im Zweifel auch viele Regelungen zu finden sind.

Informieren können Sie sich grundsätzlich über Aushänge im Institut und/oder auf der Webseite. Nicht immer sind aber alle Informationen ausgehängt und zugleich auf der Webseite zu finden.

Sie sollten als Student_in des Instituts auf jeden Fall die Mailingliste der Fachschaftsinitiative abonnieren. Darüber werden wichtige Informationen und Neuigkeiten per E-Mail verteilt. Auch Informationen, die das Studium, Termine und Fristen zur Prüfungsanmeldung, allgemeine Informationen zu Prüfungen oder den Ausfall von Lehrveranstaltungen betreffen, werden in der Regel hierüber verteilt. 

 

Muss ich mich für eine Lehrveranstaltung anmelden?

Das Anmeldungsverfahren für Lehrveranstaltungen über das Online-Portal AGNES findet am Institut für Europäische Ethnologie aktuell keine Anwendung. Sie besuchen einfach die entsprechende Lehrveranstaltung, insbesondere den ersten Termin! Sie sollten sich vorher die Beschreibung der Lehrveranstaltung (in AGNES) durchgelesen haben, dort stehen häufig wichtige Hinweise.

Können Sie zum ersten Termin nicht anwesend sein, sollten Sie die Lehrperson vorher kontaktieren. In einigen Lehrveranstaltungen bitten Lehrpersonen auch grundsätzlich darum, sie vorher per E-Mail zu kontaktieren oder sich per E-Mail anzumelden. (Solche Angaben finden Sie in den bereits erwähnten Lehrveranstaltungsbeschreibungen.)

Kontaktdaten der Lehrpersonen finden Sie in der Übersicht der Mitarbeiter_innen des Instituts, oder im Falle einer externen Lehrperson in der Auflistung der Lehrbeauftragten.

 

Wie und wo erhalte ich einen Leistungsnachweis für eine Lehrveranstaltung?

Leistungsnachweise für Lehrveranstaltungen sind in die Modulbögen (siehe Dokumente und Formulare) integriert. Eine besuchte Lehrveranstaltung tragen Sie selbstständig auf dem Modulbogen ins entsprechende Feld ein.

In den meisten Fällen bringen Sie den so weit wie möglich ausgefüllten Modulbogen in die vorletzte oder letzte Sitzung einer Lehrveranstaltung mit und bekommen dann von der Dozentin bzw. dem Dozenten eine Unterschrift, insofern Sie alle erforderlichen Leistungen erbracht haben. Benötigen Sie nachträglich eine Unterschrift für eine Lehrveranstaltung aus einem zurückliegenden Semester, müssen Sie sich eigenständig darum kümmern. Es ist daher empfehlenswert, sich zum Ende von Lehrveranstaltungen um den Erhalt der Leistungsnachweise zu bemühen und diese gut aufzubewahren.

Bei Lehrveranstaltungen, die mehreren Modulen zugeordnet sind (in der Regel im Wahlpflichtbereich), müssen Sie sich demnach entscheiden, in welches Modul Sie die Lehrveranstaltung einbringen.

Die bisherigen Teilnahmescheine und separaten Anmeldungsformulare für Modulabschlussprüfungen entfallen!
Alte, bereits von Dozent_innen unterschriebene Teilnahmescheine können Sie weiterhin verwenden. Tragen sie die entsprechende(n) Lehrveranstaltung(en) auf dem Modulbogen ein und fügen Sie den/die Teilnahmeschein(e) an.

 

Wie laufen Modulabschlussprüfungen ab und wie/wann melde ich mich an?

Über den Ablauf von Modulabschlussprüfungen (MAP) sowie das Anmeldeverfahren und dafür notwendige Unterlagen informieren Sie sich bitte im Bereich „Modulabschlussprüfungen“ des Bachelorstudiengangs bzw. Masterstudiengangs.

 

Wann und wie kann ich meine Abschlussarbeit schreiben?

Über den Ablauf einer Abschlussarbeit (Bachelor- oder Masterarbeit) sowie das Anmeldeverfahren und die notwendigen Voraussetzungen informieren Sie sich bitte im Bereich „Abschlussarbeit“ des Bachelorstudiengangs bzw. Masterstudiengangs.

 

Können Bearbeitungszeiten für Studienleistungen oder Prüfungen in besonderen Fällen verlängert werden?

Laut der Fächerübergreifenden Satzung zur Regelung von Zulassung, Studium und Prüfung (ZSP-HU) gilt nach §109 Nachteilsausgleich:

„(1) Wer wegen einer Behinderung oder chronischen Krankheit, einer Schwangerschaft, der Pflege und Erziehung eines Kindes im Alter bis zu zehn Jahren, der Pflege pflegebedürftiger naher Angehöriger im Sinne des Pflegezeitgesetzes oder aus anderen triftigen Gründen nicht in der Lage ist, eine Studienleistung oder Prüfung zum vorgesehenen Termin, innerhalb einer vorgesehenen Dauer oder Bearbeitungszeit, am vorgesehenen Ort, in der vorgesehenen Form oder sonst in der vorgesehenen Weise zu erbringen, erhält einen Ausgleich dieser Nachteile.“

Der Prüfungsausschuss erkennt außerdem auch folgende Gründe an: längere eigene Krankheit oder die eines Kindes im eigenen Haushalt, Todesfall in der Verwandtschaft ersten Grades oder im Haushalt, Pflege eines Kindes, Pflege einer schwerbehinderten Person, oder mit Begründung andere triftige Gründe.

Um einen Antrag auf Nachteilsausgleich zu stellen, verwenden Sie bitte ausschließlich das vorbereitete Formular (siehe Dokumente und Formulare).

Bitte beachten Sie, dass alle angeführten Gründe für eine Verlängerung nachweispflichtig sind.

 

Wie werden Projekttutorien und Q-Tutorien als Studienleistung anerkannt und angerechnet?

Diese Information finden Sie auf der Informationsseite zu Projekttutorien/Q-Tutorien.

 

Ich möchte den Studiengang, das Kern- oder Zweit- oder Beifach wechseln. Was ist zu beachten?

Informationen finden Sie auf der Informationsseite zum Fachwechsel bei der Allgemeinen Studienberatung und -information.

Nachdem Sie sich dort informiert haben, können Sie sich bei weiteren diesbezüglichen Anliegen persönlich an die Allgemeine Studienberatung und -information wenden.

 

Ich bin nicht mehr Student_in am Institut und erhalte noch E-Mails über die Mailingliste der Fachschaftsinitiative. Wie kann ich das abstellen?

Möchten Sie sich von der Mailingliste (E-Mail-Verteiler) der Studierenden des Instituts austragen, benutzen Sie bitte das Abmeldeformular und tragen Ihre entsprechende E-Mail-Adresse dort selbstständig aus.

 

Schreiben Professor_innen Gutachten und/oder Referenzschreiben? Was muss ich beachten?

Das Verfassen von Gutachten und Referenzschreiben ist eine wichtige – wenn auch nicht immer geliebte, vor allem aber freiwillige – Tätigkeit von Professor_innen, die sie meist mit großer Freude an Wochenenden oder Feiertagen verrichten. Mit ihren Gutachten werfen sie ihr professionelles Ansehen in die Waagschale (vgl. Pierre Bourdieu: Homo Academicus), um Studierende und Doktorand_innen – die in der Regel noch über weniger symbolisches und soziales Kapital im akademischen Feld verfügen – bei ihrer Zukunftsplanung zu unterstützen. Gutachten sind daher immer ein wenig riskant: Für die Begutachteten, weil sie in der Regel nicht wissen, was im Gutachten steht; für die Gutachtenden, weil sie darauf vertrauen, dass der Lorbeer, den sie im Gutachten flechten, seine Rechtfertigung in der Zukunft finden wird; für die, die das Gutachten zur Entscheidungsgrundlage machen, weil sie dem Gutachtenden vertrauen und dem Begutachteten trauen müssen.

Hieraus folgt vor allem: Gutachten sind KEINE Gefälligkeiten, sie sind hoffentlich gedeckte Wechsel auf die Zukunft; in ihnen steht Wichtiges auf dem Spiel – Ansehen, Vertrauen und damit um die grundlegendsten Kapitalsorten, über die im akademischen Betrieb verfügt werden kann.

Daraus folgen weiter einige praktische Erfordernisse, die im Folgenden (in einem groben Überblick) dargelegt werden:

Bitte nehmen Sie vier bis sechs Wochen vor Bewerbungsschluss Kontakt mit den möglichen Gutachter_innen auf und holen Sie die Zusage ein, dass er oder sie das Gutachten schreiben kann. Als wichtigste Regel gilt, dass die Gutachter_innen Sie persönlich aus einem, besser aber aus mehreren Seminaren gut kennen muss und Ihre Studienleistungen sowie Ihre Persönlichkeit – möglichst durch den Betreuungsprozess einer umfangreicheren schriftlichen Arbeit oder aus einem Forschungsseminar – gut einschätzen kann.

Stellen Sie den Gutachter_innen bitte umgehend, aber spätestens drei Wochen vor Bewerbungsschluss, folgende Unterlagen zur Verfügung, die Sie persönlich und vollständig als Ausdrucke in der Sprechstunde oder im Sekretariat abgeben:

  • Informationen zum Stipendium oder Praktikum (z.B. Ausschreibungstext, Selbstdarstellung der stipendiengebenden Stiftung, Beschreibung der praktikumsgebenden Stelle oder der Gasthochschule, des Studiengangs etc.)
  • einen Lebenslauf (tabellarisch, mit allen relevanten Daten) inklusive Angaben zu Berufserfahrung und Praktika, Auslandsaufenthalten, Sprachkenntnissen, politischem/sozialem Engagement (das ist bei manchen Stiftungen wichtig), Ehrenamt, künstlerischen Aktivitäten etc.
  • Übersicht über Studienleistungen und -verlauf im Studiengang Europäische Ethnologie (tabellarische Übersicht über besuchte Lehrveranstaltungen, Noten, ggf. Datum der Zwischenprüfung)
  • Kopie des Antragsformulars oder des eigenen Bewerbungsschreibens für die  Stiftung bzw. die praktikumsgebende Stelle. Wichtig ist die Beschreibung der eigenen Motivation für die Bewerbung (z.B. Qualifikationserwerb für das Berufsfeld oder das weitere Studium und die geplanten Studienschwerpunkte). Dabei sollte an bisherige Studienschwerpunkte angeknüpft werden können.
  • Formular für Gutachter_innen (falls erforderlich), das Sie gerne als Datei per E-Mail separat zusenden können.
  • Bei Bewerbungen auf Auslandsstipendien für eine Forschung im Rahmen einer Magisterarbeit: Exposé des Forschungsvorhabens, Informationen zur Gasthochschule und zum Studiengang, Betreuer vor Ort, Zeitplan; Beschreibung der erforderlichen Kompetenzen (etwa Sprachen, Vorkenntnisse, die den Feldzugang erleichtern etc.)
  • Bitte teilen Sie den Gutachter_innen mit, ob er/sie das Gutachten direkt an die Adresse der Stiftung o.ä. schicken soll oder ob es im Sekretariat für Sie hinterlegt werden soll (ggf. Mitteilung, ob es in zwei- oder dreifacher Ausführung benötigt wird).
  • Und natürlich nicht vergessen: Die vollständige Adresse der Stiftung, der Einrichtung etc. an die das Gutachten gerichtet ist.

Sollten die Angaben oder eingereichten Unterlagen unvollständig sein, dann kann ggf. eine Frist oder ein Bewerbungsschluss nicht eingehalten werden.