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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Outgoings

Sie möchten mit Erasmus ins Ausland?

Auslandsaufenthalte werden zunehmend Teil vieler Studiengänge. Für die Europäische Ethnologie ist dies aufgrund ihrer inhaltlichen Ausrichtung besonders nahe liegend und empfehlenswert. Wir freuen uns, wenn Sie sich möglichst frühzeitig mit uns gemeinsam überlegen, ob und wo Sie einen Auslandsaufenthalt einplanen wollen und wie sich ein Auslandssemester inhaltlich wie logistisch am besten in Ihr Studium einbauen lässt.

Wir empfehlen, möglichst von Beginn des Studiums an einen Auslandsaufenthalt einzuplanen und den Aufenthalt an unseren Partnerinstituten oder vielleicht durch ein gefördertes Auslandspraktikum zu ergänzen. Von Seiten unseres Instituts können Sie sowohl bei der inhaltlichen als auch der praktischen Vorbereitung einer größtmöglichen Unterstützung sicher sein. Wir unterstützen Sie bei Ihren Ideen und Vorhaben, wo wir können.

 

Grundlegendes

In Zukunft stehen für Studierende der Europäischen Ethnologie Studienplätze an 29 Partneruniversitäten in 16 europäischen Staaten zur Verfügung. Durch die Einführung des neuen Programms Erasmus+ finden zahlreiche Neuerungen statt, über die Sie sich hier und bei Roxana Weger informieren können.

So wird es fortan möglich sein, ein Auslandsstudium von einem oder zwei Semestern sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester zu beginnen. In vielen Fällen ist eine nachträgliche Verlängerung möglich, im Zweifelsfall aber ohne weitere Erasmus-Förderung durch die Humboldt-Universität.

Auch können Studierende nun jeweils in jedem Studienabschnitt (Bachelor, Master und Promotion) bis zu einem Jahr durch Erasmus+ gefördert werden. Studierende des Masters oder Promovierende, die in den vorherigen Studienabschnitten bereits durch das Erasmus-Programm gefördert wurden, schließt diese Neuerung ein: Sie können sich wieder bewerben.

Ein Erasmus+ Austauschsemester ist auch mit einem Praktikum davor oder danach kombinierbar.

 

Voraussetzungen

Voraussetzung für das Studium im Ausland sind mindestens zwei erfolgreich absolvierte Semester an der Heimatuniversität. Nur sehr wenige Partneruniversitäten (zum Beispiel Amsterdam) fordern ein Minimum von drei oder vier Semestern.

Sie sind verpflichtet, die Sprache Ihres Wunschlandes bzw. die dortige Unterrichtssprache mindestens auf dem Niveau B2 zu beherrschen. Dazu können Sie den Sprachtest beim Sprachenzentrum der Humboldt-Universität ablegen und die Ergebnisse der Bewerbung beilegen.

 

Anrechnung von Studienleistungen

Grundsätzlich soll ein Auslandssemester für Ihr Studium an der Humboldt-Universität nicht zum Nachteil sein, ganz im Gegenteil! Es gibt viele Möglichkeiten der Anerkennung Ihrer im Ausland erbrachten Studienleistungen. Sie können sowohl einzelne Seminare innerhalb der Berliner Module anrechnen lassen, als auch ein ganzes Modul im Ausland absolvieren. Näheres hierzu werden Sie im weiteren Verlauf der Vorbereitungen erfahren.

Wichtig für die Wahl Ihrer Wunschuniversität ist eine gute Kenntnis des Studienangebots unseres dortigen Partnerinstituts!

 

Fördermöglichkeiten

Über das Erasmus+ Programm bekommen Sie ein monatliches Stipendium, das je nach Zielland bei mindestens 150-250€ pro Monat liegt.

In jedem Fall sollten Sie erwägen, Auslands-BAföG zu beantragen. In vielen Fällen ist dies aufgrund von Mehrkosten eines Auslandsstudiums auch für Studierende möglich, die kein Inlands-BAföG bekommen. Es gibt eine Broschüre zu Studieren im Ausland mit BAföG, die Sie in jedem BAföG-Amt bekommen können.

Eine finanzielle Förderung bei einer Bewerbung auf Restplätze erfolgt nach Verfügbarkeit der Mittel.

 

Bewerbung

Die Ausschreibung erfolgt in der Regel im Dezember für das kommende Wintersemester und das übernächste Sommersemester.
Bewerbungsfrist ist in der Regel der 31. Januar.

Die Auswahl der Bewerber/innen erfolgt bis etwa Mitte Februar. Restplätze werden ggf. im März ausgeschrieben.

Ab April: Planung des Auslandsaufenthaltes, Weiterleitung der Nominierungen an die Partneruniversitäten.

An einigen Universitäten müssen Sie sich selbstständig bewerben, hierbei bekommen Sie aber unsere Unterstützung.

Bis zur Einreichung Ihrer Bewerbung sollten Sie folgendes tun:

  • Da die Lebenshaltungskosten je nach Land bzw. Stadt enorm variieren, sollten Sie die Finanzierbarkeit in Ihre Wahl mit einbeziehen.
  • Schauen Sie die Vorlesungsverzeichnisse und Selbstbeschreibungen der Partnerinstitute an und wählen Sie mit Blick auf Ihre Interessen hin aus.
  • Auf unserer Webseite können Sie Erfahrungsberichte von anderen Studierenden lesen. Bei weiteren Fragen zu einzelnen Berichten können Sie sich bei Roxana Weger nach den Kontaktdaten des/der Verfasser/in erkundigen.

Für Ihre Bewerbung reichen Sie bitte folgende Dokumente bei den Erasmus-Koordinatorinnen des Instituts ein:
Das ausgefüllte Bewerbungsformular (s.u.), einen tabellarischen Lebenslauf, ein Motivationsschreiben (was, wann, wo und warum wollen Sie im Rahmen des Erasmus+ Programms studieren), eine Auflistung aller absolvierten Lehrveranstaltungen (mit Angaben zur Durchschnittsnote), einen Sprachnachweis und Master-Studierende ihr Bachelor-Zeugnis.

 

Formulare

Das Learning Agreement spielt für die Bewerbung zunächst noch keine Rolle. Aber es ist aktuell!

 

Weitere Möglichkeiten, einen Auslandsaufenthalt zu planen und umzusetzen

Praktika

Das ERASMUS SMP [Student Mobility Placement] bietet Studierenden die attraktive Möglichkeit, ein Praktikum im europäischen Ausland mit finanzieller Unterstützung zu absolvieren.

Das Stipendium beträgt etwa 400 Euro monatlich.

Die Dauer eines Praktikums muss mindestens 61 Tage und kann maximal 12 Monate betragen.

Es ist außerdem möglich, selbst eine Institution auszuwählen, ein Praktikum zu vereinbaren und dafür ein Erasmus-Stipendium zu beantragen. Ausgeschlossen sind Institutionen der EU, Auslandsvertretungen der Herkunftsländer der Bewerber/innen, wie zum Beispiel Botschaften, Kulturinstitute (etwa Goethe-Institute), Schulen und andere Bildungseinrichtungen sowie medizinische Einrichtungen.

Wer sich selbst einen Praktikumsplatz organisiert, sollte bei der zeitlichen Planung des Praktikums die häufig anfallende Vorbereitungszeit berücksichtigen. Wir raten zu einer Vorlaufszeit von mindestens zwei Monaten.

Sie können auch ein Erasmus-Praktikum mit einem Erasmus-Studiensemester kombinieren. Ihrer Phantasie und Ihrem Organisationstalent sind keine Grenzen gesetzt!

 

Universitätspartnerschaften

Über das Amt für Internationales können Sie sich auch für einen Studienplatz im außereuropäischen Ausland bewerben. Es stehen zum Beispiel einige Plätze an nordamerikanischen Universitäten zur Verfügung, die für Studierende der Europäischen Ethnologie sehr interessant sind.

Eine Bewerbung für solch einen Studienplatz ist sehr viel aufwändiger als für Erasmus, Sie sollten sich hier sehr früh über die Bewerbungsfristen informieren. Diese Termine liegen oft ein Jahr vor Beginn des Auslandsaufenthaltes.

Im Rahmen des Austauschs wird den Studierenden die Studiengebühr bezahlt und es gibt Möglichkeiten, Zusatzstipendien zu beantragen (zum Beispiel ein Reisestipendium über Fulbright).

 

Weitere Informationen

Das Amt für Internationales der Humboldt-Universität bündelt auf seinen Internetseiten alle wichtigen Informationen zu Austauschmöglichkeiten und den verschiedenen Förderoptionen.