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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Humboldt-Universität zu Berlin | Institut für Europäische Ethnologie | Termine | Institutskolloquium im Wintersemester 2019/20

Institutskolloquium im Wintersemester 2019/20

Wann 14.01.2020 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100) iCal
Wo Möhrenstrase 40/41, Raum 408

Europäische Ethnologie als Nachhall des Mauerfalls? Das Berliner Institut in den 1990er Jahren

Es diskutieren Wolfgang Kaschuba, Hartmut Kaelble und Cornelia Kühn mit Beate Binder und Ignacio Farías

 

Abstract

Mit dieser Veranstaltung wollen wir im Rahmen des Institutskolloquiums „mauern/überschreiten. Reflexionen anlässlich von 30 Jahren Mauerfall“ auf die Zeit der Institutsgründung zurückblicken: Die Öffnung der Mauer, die Vereinigung der beiden deutschen Staaten und damit auch von West- und Ost-Berlin hatte großen Einfluss auch auf die Hochschullandschaft, die Struktur der Universität und die Ausrichtung des Fachs am Berliner Institut. Wolfgang Kaschuba als Gründungsdirektor und langjähriger Geschäftsführender Direktor des Instituts hat diesen Umbau maßgeblich mitgestaltet, ebenso wie Hartmut Kaelble, der 1991 von der FU kommend auf eine Professor für Sozialgeschichte an der HU berufen wurde. Cornelia Kühn, heute Wissenschaftliche Mitarbeiterin am IfEE, gehörte zu den ersten Student*innen am IfEE. Wie gelang es, den Bereich Ethnographie zu retten und als Institut für Europäische Ethnologie in die Philosophische Fakultät zu integrieren? Was waren die großen Herausforderungen des Umbauprozesses und welche Schieflagen wurden dabei produziert? Wie wurde das Fach damals an der HU wahrgenommen und welche Auswirkungen hatten alle diese Diskussionen auf den Studienalltag? Diese und andere Fragen werden wir bei der Diskussion aufgreifen.