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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Institutskolloquium

Wann 16.05.2017 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200) iCal
Wo Raum 311
Kontaktname
Kontakt Telefon +49 (0)302093-70887
​QUERDENKEN II: Beobachtung und Methode: Ethnografische Perspektiven auf Kunst und (Natur)Wissenschaft

 

Jens Roselt (Universität Hildesheim), Jörg Niewöhner (STS Labor/IfEE) und Jonas Tinius (CARMAH)

 

Aufbauend auf einer praxeologischen Perspektive auf zwischenmenschliche Interaktionen und gegenseitige Formen von Beobachtung in zeitgenössischen Theaterproben widmet sich diese Querdenken-Session der Beziehung zwischen Beobachtung und (ethnografischer) Methode. Welche Formen von Beobachtung existieren bereits in unterschiedlichen Forschungsfeldern, hier vor allem der Kunst und (Natur)Wissenschaft, und welche Rolle spielt dabei die ‚Beobachtung der Beobachter durch ethnografische Methoden? Inwiefern können wir von Ethnografien in reflexiven Milieus als Beobachtung ‚zweiter Ordnung’ sprechen, oder riskiert ein zu starker Fokus auf ‚Beobachtung’ eine sinnliche Reduzierung der komplexen zwischenmenschlichen Erfahrungen der Feldforschung? Welche Machtverhältnisse drücken sich in der Praxis des Beobachtens aus und wie können diese gemeinsam und ko-laborativ umgedacht werden? Wir laden in dieser Querdenken-Sitzung Studierende und KollegInnen dazu ein, nach einem einführenden Vortrag vom Theaterwissenschaftler Jens Roselt und zwei kurzen Reaktionen von Jörg Niewöhner und Jonas Tinius, mit uns diese und weiterführende Fragen zu diskutieren.