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Humboldt-Universität zu Berlin - Institut für Europäische Ethnologie

Umbenennungsinitiativen

Wer engagiert sich für die Dekolonisierung der M*-Straße?

Laut Darstellung des Bündnisses "decolonize-mitte" kritisierte die Schwarze Aktivistin May Ayim (1960-1996) bereits in den 1990er Jahren die Benennung des U-Bahnhofs M*-Straße in Mitte. Ab 2004 forderten die 20 Mitgliedsorganisationen des "Afrika-Rats" (Berlin und Brandenburg) die Änderung des Straßennamens zugunsten einer prominenten afrikanischen Persönlichkeit (http://decolonize-mitte.de/?p=238, Stand 10.7.20). Der Forderung schlossen sich im Laufe der Zeit immer mehr Organisationen an (s. Auflistung unten; weitere siehe http://decolonize-mitte.de/?page_id=26, Stand 5.8.20). Seit 2014 findet jährlich zum "Internationalen Tag zur Erinnerung an den Versklavungshandel und an seine Abschaffung" am 23. August das "Umbenennungsfest" für die M*-Straße statt (Carpus e.V. 2017: 6). Initiiert wurde die Veranstaltung durch die "Aktionsgruppe M-Straße", ab 2015 wurde sie dann durch das Bündnis "decolonize-mitte" organisiert.