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[Buchpräsentation] Brauner Osten - Weiße Westen



Aktuelle Anmerkung: Die Veranstaltung findet wie geplant hybrid (im IfEE und online) statt. Für eine Online-Teilnahme können Sie sich auch heute noch bis kurz vor der Veranstaltung registrieren:

 

Datum: 26. Januar 2026 | 18 Uhr

Ort: Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Europäische Ethnologie, Anton-Wilhelm-Amo-Str. 40/41, 10117, Raum 408 (barrierearmer Zugang über Hausvogteiplatz)

Online-Teilnahme: Bitte hier registrieren

Rückfragen bitte an: urmila.goel@hu-berlin.de


Buchpräsentation mit Kommentaren von Christin Jänicke (WZB) und Anne-Kathrin Will (Zittau/Görlitz) sowie einer Diskussion mit Autor:innen und Herausgebenden:

Brauner Osten - Weiße Westen. Zur Gleichzeitigkeit von Ossifizierung und rechter Gewalt

Hrsg. Luise Böhm, Salome Boßmeyer und Urmila Goel

Autor:innen: Luise Böhm, Salome Boßmeyer, Kathleen Heft, Julia Leser, Ilanga Mwaungulu, Heike Radvan und Nick Wetschel

Berliner Blätter, Band 91, DOI

Poster - Brauner Osten - Weiße Westen

In aktuellen Debatten wird der Osten Deutschlands häufig mit rechten Einstellungen und Gewalt gleichgesetzt. Dieses Reden vom „Braunen Osten“ kann nach Kathleen Heft als eine ossifizierende Praxis verstanden werden, mit der der Westen Deutschlands von rechten Einstellungen und Gewalt reingewaschen wird. Das Andern des Ostens wiederum wird von einigen (nicht nur ostdeutschen) Akteur*innen genutzt, um den Vorwurf der Osten sei rechts als Unterstellung zu charakterisieren. Gleichzeitig gibt es im Westen und Osten Deutschlands rechte Einstellungen und Gewalt. Der Band geht dieser Gleichzeitigkeit der Ossifizierung und der Realität von rechter Gewalt nach. Er plädiert für eine genaue ethnografische Analyse spezifischer Kontexte, in denen rechte Einstellungen und Gewalt bedeutend werden können.

Im Rahmen der Buchpräsentation werden die Rechtsextremismusforscherin Christin Jänicke (WZB) und die Kulturanthropologin Anne-Kathrin Will (Zittau/Görlitz) den Band kommentieren. Anschließend moderiert Urmila Goel (IfEE) eine Diskussion mit Autor*innen, Herausgebenden und dem Publikum.